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DRM umgehen: Microsofts Kopierschutz geknackt

Jan W. Jan W.

Der DRM-Kopierschutz, mit dem Musikdateien aus kostenpflichtigen Downloadportalen meist geschützt sind, könne mit einer neuen Software geknackt werden, so ein Bericht von Spiegel Online. Dann seien auch Songs aus Musikabos unbegrenzt abspielbar.

Das Kopierschutz-System DRM (Digital Rights Management) von Microsoft, mit dem die Musikdateien vieler Download-Dienste versehen sind, wurde geknackt. Wie Spiegel Online berichtet, könne man mit einer Software namens FairUse4WM den DRM-Schutz aufheben.

Ein großes Problem ergibt sich daraus vor allem für Abo-Dienste wie Napster. Die über eine so genannte Music-Flatrate heruntergeladene Musik bleibt mittels DRM nur abspielbar, so lange man die monatliche Abogebühr bezahlt. Mit der neuen Software könnten die Titel also für immer auf der Festplatte bleiben, auch wenn das Abo gekündigt wird. Zudem lasse sich das Song beliebig oft kopieren oder brennen, was durch DRM ebenfalls meist begrenzt ist.

Das US-Blog "Engadget" meint jedoch, dass "FairUse4WM" den Abo-Diensten neue Kunden einbringen könne, da diese die Musik nun endlich auf jedem MP3-Player abspielen können. Denn immerhin kann der meistverkaufte Player - der Apple iPod - das WMA-Format nicht abspielen.

Laut Spiegel Online berichtet ein weiterer Blog, dass einige Nutzer die Software wohl ausnutzen würden, indem sie in einem Monat Unmengen an Musik herunterladen und das Abo dann kündigen, doch solche Nutzer würden ohnehin nicht für Musik zahlen wollen und die Songs ansonsten bei illegalen Quellen herunterladen. Eine gewisse Menge an Piratiere werde es eben immer geben, so "Engadget".

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