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QR-Grabsteine für virtuelles Vermächtnis

Jan W. Jan W.

QR-Codes werden bisher überwiegend auf Werbeplakaten genutzt, um Interessenten schnell Informationen zur Verfügung zu stellen. Ein deutscher Steinmetz will die Codes auch für die Trauerarbeit nutzen.

QR-Codes auf Grabsteinen

So genannte QR-Codes sind Pixelquadrate, die man mit dem Smartphone abscannt und die weiterführende Infos zu einem Plakat oder ähnlichem bereithalten. Was bisher vor allem zu Werbezwecken eingesetzt wurde, könnte bald schon auf dem Friedhof zu finden sein. Der Steinmetz Timothy Vincent bietet als wohl erster Hersteller Grabsteine mit integriertem QR-Code an. Was sich makaber anhören mag, hat einen ganz sachlichen Hintergrund: Hinter dem QR-Code verbirgt sich ein Link, hinter dem Angehörige eine Website mit Infos, Fotos und Videos des Verstorbenen platzieren können.

QR-Grabsteine verändern Trauerarbeit

Vincent sieht in den QR-Grabsteinen eine Möglichkeit, wie Hinterbliebene ihre Erinnerung noch persönlicher zum Ausdruck bringen können. Somit könnte die Trauerarbeit positiv beeinflusst werden. Zudem sei insbesondere die junge Generation bereits mit der modernen Technik vertraut. Was sich heute noch fremd anhören mag, sei in Zukunft vielleicht ein gängiges Bild – auch QR-Codes auf Grabsteinen.

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Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Android
Sprache:
Deutsch
Version:
2.0
Leserwertung:
5/5