SoftwareSchriften

Schriften, ein Klassiker unter den Freeware-Themen

Ende der Neunziger brachte Windows die Schriftart "Comic Sans MS" heraus und plötzlich sah man sie überall: auf Geburtstagseinladungen, Schaufensterbeschriftungen und Visitenkarten. Sie war neu und anders als typische Schriften und versprach ein bisschen Individualität. Die ging jedoch mit wachsender Popularität verloren. Schnell war man auf der Suche nach Fonts abseits der Office-Standards und wurde damals wie heute im Internet fündig. Auf zahlreichen Seiten kann man schier unendlich viele Schriften finden, meist sogar als Freeware.

Was ist wichtig bei Freeware-Schriften?

Der größte Markt für Freeware-Schriften ist der englischsprachige. Deshalb kommen die meisten Fonts auch aus diesem Raum. Wer Schriften für deutsche Texte sucht, stand früher deshalb häufig vor dem Problem, dass weder 'ß' noch die Umlaute in den Fonts erstellt waren. Das kommt auch heute noch häufig vor, allerdings findet man inzwischen wesentlich mehr "vollständige" Fonts. Es ist nicht immer sofort erkennbar, ob die Laute eingeschlossen sind oder nicht, oft wird dies erst beim Herunterladen der Schriften klar. Deshalb sollte man von verschiedenen Websites probeweise ein paar Schriften downloaden und im Textverarbeitungsprogramm überprüfen. Auf deutschsprachigen Seiten sind die Schriften meist komplett. Der Rest ist denkbar einfach: die Schriften herunterladen, gegebenenfalls entpacken, in den Ordner 'Fonts' unter 'WINDOWS' einfügen und schon ist sie im Textverarbeitungsprogramm verfügbar. Auch wenn man sie noch heute oft sieht, "Comic Sans MS" braucht man nicht einmal mehr zum Comic-Beschriften.