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Snapchat Leak: So schützt man sich vorm Bilderklau

Anna K. Anna K.

Nach dem Snapchat Leak vor einigen Monaten tauchten zahlreiche Nacktbilder von Usern im Netz auf. Wer sich seine Privatsphäre vor Hacker-Angriffen schützen will, sollte hier weiterlesen!

Dach dem Snapchat App Download lassen sich Fotos für ein paar Sekunden teilen und im Anschluss verschwinden die Bilder wieder im Nirwana – dachten zumindest die meisten User und ließen sich aufgrund des Selbstzerstörungsmechanismus‘ dazu verleiten, anzügliche bis explizite Fotos zu versenden. Doch inzwischen wurde Snapchat bereits zweimal Opfer eines Hackerangriffs, bei dem gesammelte Daten – inklusive frivoler Bildchen – für die ganze Welt zugänglich gemacht wurden. Doppelt heikel ist, dass die meisten User noch minderjährig und die Bilder damit kinderpornografische Inhalte sind. Seiten, auf denen Hacker geleakte Fotos veröffentlichen, sollten also auf keinen Fall aufgerufen werden.

Snapchat Leak: So schützen User ihre Bilder

Gerade, weil derart viele Nacktbilder via Snapchat kursieren, ist der Dienst beliebt bei Hackern. Die Gefahr dass es weitere Leaks gibt, ist damit ungleich höher als bei anderen Social-Media-Kanälen. Deshalb sollten die Nutzereinstellungen entsprechend angepasst werden. Für einen sicheren Umgang mit Snapchat sollten folgende Punkte beachtet werden:

Privatsphäre-Einstellungen anpassen

Um sich vor einem Snapchat Leak zu schützen, sollten zunächst die Privatsphäre-Einstellungen angepasst werden. Dazu muss man sich mit Nutzername und Passwort anmelden. Im Chatverlauf öffnet man nun das Menü, welches sich hinter dem Zahnrad-Symbol verbirgt. Hier lässt sich einstellen, wer Snaps senden oder sehen darf. Beide Einstellungen sollten von Jeder auf Freunde gesetzt werden. Alle Kontakte der Liste gelten automatisch als Freund. Von daher sollte auch gut überlegt werden, wen man aufnimmt.

Snapchat Leak

Kontakte blockieren

Sollte doch einen Kontakt durch Fehlverhalten auffallen lässt sich dieser blockieren, sodass der Bilderaustausch von beiden Seiten unterbunten wird. Dazu muss die Kontaktliste aufgerufen werden und der Name des Users gewählt werden, der blockiert werden soll. Es erscheint das Zahnrad, hinter dem sich die Option zur Blockierung eines Kontakts findet.

Inhalte bewusst teilen

Zudem sollte sich jeder User fragen, ob das geteilte Bild im Falle aller Fälle von der Welt gesehen werden soll. Zwar werden die Bilder tatsächlich kurz nach Veröffentlichung gelöscht, aber nur oberflächlich, denn es wird zumindest eine temporäre Bilddatei auf dem Gerät abgelegt. Im schlimmsten Falle kann dann Schadware auf diese temporären Dateien zugreifen und diese unbemerkt weiterleiten. Also besser ist es, nichts zu snapchatten, was im Nachhinein peinlich sein könnte.

Keinen Apps Zugriffsrechte auf Snapchat gewähren

Bei den bisherigen Snapchat Leaks wurde durch Dienste anderer Anbieter und nicht durch das Tool selbst unerlaubt auf die Fotos zugegriffen. Deshalb sollten User keinen Applikationen Zugriffsrechte auf Snapchat erlauben, besonders nicht wenn die Apps aus unbekannten Quellen stammen.

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Snapchat

Mit diesem Messenger bleiben Momente flüchtig

Snapchat
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Android
Sprache:
Mehrsprachig
Version:
10.1.5.0
Leserwertung:
4/5