Tipp

Steam Ports richtig in der Firewall freigeben

Freeware.de Redaktion Freeware.de Redaktion

Steam Ports stellen den Fehlerfreien Datenaustausch zwischen einzelnen und dem Spielenetzwerk sicher. Jetzt notwendige Ports in der Firewall öffnen!

Um den Steam Download problemlos nutzen zu können, muss die Firewall entsprechend angepasst sein. Welche Steam Ports im Einzelnen geöffnet werden müssen und wie das geht, wird im Folgenden erklärt.

Die Funktionen der Steam Ports

Die Steam Ports ermöglichen das fehlerfreie Verbinden zu dem Dienst, das Herunterladen von Inhalten und die Kommunikation mit anderen Spielern. Ports sind Datenprotokolle, über welche Programme über ein Netzwerk Daten austauschen. Um alle Funktionen des Dienstes nutzen zu können, werden mehrere Ports benötigt.

Voraussetzungen für die Änderungen der Freigabe der Ports

Um die Freigabe von Ports zu verändern, muss man die Firewall-Richtlinien des Computers editieren. Je nach Betriebssystem unterscheidet sich hierbei die Herangehensweise. Bei Windows 7 findet man die Firewall in der Systemsteuerung unter dem Abschnitt System und Sicherheit. Unter Linux können einzelne Port-Freigaben über die Kommandozeile verwaltet werden. Auch externe Programme, die als Firewall genutzt werden, ermöglichen es einem in der Regel, die notwendigen Veränderungen vornehmen zu lassen. Weiterhin muss man auf allen Systemen über Administratorenrechte verfügen, um diese Einstellungen verändern zu können.

So öffnet man die notwendigen Ports >

Zunächst öffnet man die Software zur Firewall-Verwaltung auf seinem Computer. Hierbei kann es sich um ein externes Programm, die Firewall von Windows oder die Kommandozeile unter Linux handeln. Nachdem die Firewall-Einstellungen geöffnet sind, geht es darum, die richtigen Ports zu finden. Steam verwendet die folgenden Ports:

  • UDP 12000
  • UDP 27000 bis 27015
  • UDP 27015 bis 27030
  • TCP 27015 bis 27050
  • TCP 27015
  • UDP 3478
  • UPD 4379
  • UDP 4380

Anhand der Firewall von Windows und dem Port 3478 soll beispielhaft gezeigt werden, wie man die Freigabe eines Ports verändert.

Nach dem Starten der Software findet sich der Menüpunkt Neue Regel. Diese wählt man aus und wird in ein Fenster geleitet, wo man auswählen kann, welche Art von Regel man aufstellen möchte. Hier wählt man Port aus.

Steam Ports

Nun kann man wählen, ob man einen TCP- oder UDP-Port öffnen oder schließen möchte. Bei 3478 handelt es sich um einen UDP-Port, sodass UDP geklickt wird. In der nächsten Zeile wird nun die Nummer 3478 eingegeben, als den zu öffnenden Port. Mit einem Bindestrich lassen sich ganze Bereiche von Ports öffnen und trennt man die einzelnen Ports mit einem Semikolon, können alle UDP-Ports mit einer Regel editiert werden.

Steam Ports Auswahl

Nach einem Klick auf weiter erhält man die Möglichkeit, der Firewall nun zu sagen, ob dieser Port geöffnet oder blockiert werden soll, wobei in diesem Fall Verbindung zulassen die richtige Einstellung ist. Abschließend kann man der Regel einen Namen geben, wobei es sinnvoll ist, eine Bezeichnung im Zusammenhang mit Steam zu wählen. So kann man später schnell erkennen, zu welchem Programm eine Regel gehört.

Steam Ports freigeben

Unter Linux gibt man als Administrator folgende Zeile ein, um den UDP Port 3478 zu öffnen: iptables -I INPUT -p udp --dport 3478 --syn -j ACCEPT Nachdem alle Änderungen eingegeben wurden, speichert man die Eingaben mit service iptables save.

Neueste Artikel

Software aus dem Artikel

Steam

Kostenlose Online-Plattform für passionierte PC-Gamer

Steam
Hersteller:
Lizenzart:
Freeware
System:
Win 7, XP, Vista, Win 8, Windows 10
Sprache:
Deutsch
Version:
v017
Leserwertung:
3.5/5