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Anonym surfen an fremden Rechnern

Shawn H Shawn H

Steigende Überwachungsmaßnahmen lassen Menschen in Ländern, die einer starken Zensur unterliegen, gerne zu Tools greifen, die das anonyme Surfen ermöglichen. Aber auch in unseren Breitengraden verspüren immer mehr Bürger das Bedürfnis, sich angesichts Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner & Co. gegen (staatliche) Eingriffe in die Meinungsfreiheit und die Privatsphäre zu schützen.

Anonym surfen leicht gemacht

War früher die Internet-Tarnkappe ein Thema für Experten, schließlich mussten Proxys gefunden und Internetbrowser konfiguriert werden, ist es heute auch für Laien ein Leichtes, sich mit technischen Hilfsmitteln zu mehr Privatsphäre zu verhelfen. Anonym surfen muss nicht schwierig sein, wie das Projekt FreedomStick zeigt. Die Freeware wird auf einen USB-Stick kopiert und kann an jedem Rechner genutzt werden. Anonym Surfen Tipp 1Vorteil: Anonymes surfen wird nun nicht mehr nur am eigenen PC möglich. Ohne Konfigurationsorgien kann FreedomStick sofort an jedem PC genutzt werden. Als Basis wurde hier das bekannte und zuverlässige TOR integriert. TOR ist ein Open-Source-Projekt, das auf einem dezentralen Prinzip beruht. Da die Datenpakete über mehrere Stationen geroutet werden, kann der Nutzer nicht mehr identifiziert werden. Weiterhin als Software-Basis enthalten ist Firefox und AdBlock Plus, das zuverlässig Werbung blockiert. Neben dem anonymen Surfen steht als netter Nebeneffekt mit dem Duden-Firefox-Plugin auch eine Rechtschreibkontrolle zur Verfügung.

Fazit: Die Privatsphäre jederzeit und überall schützen

Anonym Surfen Tipp 2Mit dem FreedomStick ist es einfacher denn je sorgenfrei surfen zu können. Einfach nur mit dem mitgelieferten Tool den FreedomStick auf einen USB-Stick kopieren und ihn an einem fremden Rechner einsetzen. Beachten Sie jedoch, dass dieses Software-Paket keinen Freifahrtschein jenseits des Rechtsstaates darstellt. Es soll vordergründig Menschen dienen, denen freie Meinungsäußerung wichtig ist und wo es (beruflich) sogar notwendig erscheinen mag, beispielsweise Journalisten und Menschenrechtsaktivisten. FreedomStick respektive Tor gilt zwar als eines der zuverlässigsten Mittel gegen Zensur und Überwachung, aber hundertprozentige Sicherheit kann keine Software gewährleisten.

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