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BSI: Computerschädlinge verbreiten sich über freie Online-Services

Oliver W. Oliver W.

Eine Sicherheitslücke in Apples iTunes ermögliche Hackern, die Kontrolle über fremde Systeme zu übernehmen. Kostenlose Medienprogramme seien allgemein immer attraktiver für Attacken von Würmern oder Viren.

Eine Sicherheitslücke im Medienprogramm iTunes von Apple ermöglicht es Hackern, die Kontrolle über fremde Systeme zu übernehmen, berichtet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Generell werden kostenlos zu beziehende Medienprogramme wie iTunes, Winamp oder der RealPlayer immer attraktiver für die Programmierer von Viren und Würmern.

Eine Studie des SANS-Instituts weist darauf hin, dass die Zahl der Attacken, mit denen Sicherheitslöcher in diesen Tools missbraucht werden, im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent gestiegen sind.

Wer solche Produkte einsetzt, sollte immer darauf achten, dass auf dem Coputer die aktuellen Patches installiert sind und dass die Firewall sowie das Virenschutzprogramm auf dem neuesten Stand sind. Außerdem empfiehlt das BSI, den Computer regelmäßig auf Infektionen mit Spyware zu überprüfen.

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