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“Bundestrojaner”-Details veröffentlicht

Oliver W. Oliver W.

Das Portal netzpolitik.org hat Antworten auf einen Fragenkatalog, der dem Bundesinnenministerium (BMI) und der SPD-Bundestagsfraktion vorgelegt wurde, veröffentlicht. In ihnen wird auf technische Details der geplanten Überwachungsmaßnahmen von PCs eingegangen. In beiden Dokumenten wird beschrieben, wie bei einem Tatverdacht das BKA die sogenannte Remote Forensic Software (RFS) dazu nutzen kann, den Rechner eines Tatverdächtigen auszuspionieren. Hierbei wird auch ein Verbreitungsweg über E-Mail angesprochen. Der oftmals kritisierten Gefahr, dass Dritte den "Bundestrojaner" für ihre Zwecke missbrauchen könnten, soll mit hohen technische Hürden begegnet werden. In einem Interview sagte BKA-Chef, dass pro Jahr höchstens zehn solcher Onlinedurchsungen durchgeführt werden könnten. Der Bundestrojaner sei nicht für einen Masseneinsatz konzipiert und müsste inklusive der rechtlichen Grundlage für jeden Einsatz neu definiert werden. 

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