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CeBIT 2005 wieder mit mehr Ausstellern

Oliver W. Oliver W.

Am morgigen 10. März öffnet die diesjährige CeBIT in Hannover offiziell ihre Pforten. Im Vergleich zum Vorjahr sind auf der Computermesse wieder mehr Firmen vertreten, die ihre Produkte vorstellen.

Das Interesse an der CeBIT ist wieder gestiegen: Mit 6270 Ausstellern (Vorjahr: 6109) aus 69 Ländern (64), die sich auf 308.881 Netto-Quadratmetern Ausstellungsfläche (312.539) präsentieren, hebt sich die CeBIT deutlich von allen anderen Wettbewerbsmessen ab. Für die internationale ITK-Industrie ist die Messe erneut Gradmesser für die Geschäftsentwicklung des Jahres 2005. Die Aussichten sind recht gut. So erwartet der Branchenverband BITKOM für das laufende Jahr einen weltweiten Umsatz, der bei knapp 2,0 Billionen Euro liegt - Tendenz steigend.

Rekordzahlen aus Asien

Zur diesjährigen CeBIT haben sich 3293 Aussteller direkt aus dem Ausland angemeldet. Das ist die höchste Auslandsbeteiligung in der Geschichte dieser Messe. Erstmals haben sich 1677 Firmen direkt aus dem asiatisch-pazifischen Raum angemeldet. Führende ausländische Ausstellernation ist erneut Taiwan mit 777 Unternehmen. Die Volksrepublik China ist mit 310 Firmen vertreten, gefolgt von den USA mit 209, Südkorea mit 202, Großbritannien mit 193 und Hongkong mit 176 Ausstellern. Auch die Ausstellerzahlen aus Osteuropa sind in fünf Jahren um 35 Prozent gestiegen.

Trendthemen der CeBIT 2005

Die CeBIT 2005 stellt zahlreiche Trendthemen in den Mittelpunkt. Hierzu gehören Business Content und Electronic Publishing, Digital Imaging und das Dokumenten-Management sowie die Dynamik der Chipentwicklung. Erstmals gibt es eine spezielle Präsentation zum Thema IT-Outsourcing. Trendsetter sind zudem der Bereich Telematik und Navigation, die Internet-Telefonie sowie Produkte rund um das Home Entertainment und das zukünftige Leben im digitalen, vernetzten Haus. Spannende Neuigkeiten verspricht nach wie vor der Bereich mobile Kommunikation, speziell mit den neuen UMTS-Anwendungen und entsprechenden multimedialen Handys, mobilen Internet-Services sowie aktuellen WLAN-Applikationen. Nach wie vor im Fokus: IT-Sicherheit sowie eGovernment-Lösungen für optimierte Arbeitsabläufe und die Kommunikation in der Verwaltung öffentlicher Institutionen.

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