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Computerspiele auf dem Vormarsch

Shawn H Shawn H

PC- und Videospiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Laut einer Meinungsumfrage von Mediaedge:cia schätzen viele Gamer dabei die Interaktivität und den offenen Ausgang.

Computer- und Videospiele finden eine immer größere Fangemeinde: Weltweit würden mit E-Games rund 18,8 Milliarden Euro pro Jahr umgesetzt. Dabei sei Deutschland nach Großbritannien der zweitgrößte Markt in Europa, gefolgt von Frankreich und Italien.

Der Boom kommt nicht von ungefähr, wie eine Untersuchung der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia ergeben hat: Für ein Großteil der Befragten würden die virtuellen Spielewelten die perfekte Art der aktiven Entspannung darstellen. Beim Spielen seien die Probleme des Alltags schnell vergessen. Die Spieler würden im Vergleich zu Fernsehen oder Buch vor allem die Interaktivität und den offenen Ausgang der Spiele, den sie selbst mitbestimmen können, schätzen.

Der Eindruck, dass E-Gamer eine Handvoll jugendlicher Freaks sind, die tagelang stumpfsinnig in abgedunkelten Zimmern sitzen und sich nur von Chips und Cola ernähren, sei dabei lediglich ein Vorurteil der Gesellschaft. Nach Angaben des Verbands der Unterhaltungssoftware Deutschland sind mehr als die Hälfte der regelmäßigen Computerspieler zwischen 25 und 44 Jahre alt. Zudem würden sich die meisten Spieler nicht von der Außenwelt abschotten, sondern klare Prioritäten bei ihren Freunden setzten.

Mediaedge:cia ging außerdem der Frage nach, welche Kriterien Spieler beim Kauf von PC- und Video-Spiele beeinflussen. Da es sowohl ein zeitintensives als auch kostspieliges Hobby sei, erkundigten sich viele Spieler vorab sehr genau. Spielkritiken, Testberichte und die Meinungen von Freunden wurden als wichtigste Informationsquellen angegeben.

Den ausführlichen Bericht zur Untersuchung können sich Interessierte bei Mediaedge:cia bestellen.

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