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Deutscher Entwicklerpreis 2006 vergeben

Jan W. Jan W.

"Anno 1701" und "Gothic 3" waren die großen Gewinner bei der Preisverleihung des Deutschen Entwicklerpreises 2006. Der Spezialpreis der Jury ging an die Unterhaltungssoftware SelbstKontrolle.

Zum mittlerweile dritten Mal wurde am vergangen Mittwoch der Deutsche Entwicklerpreis verliehen. Als feierliche Kulisse diente, wie bereits im letzten Jahr, die Lichterburg in Essen.

Abräumer des Abends war "Anno 1701". Das Aufbau-Strategiespiel von Sunflowers wurde als "Bestes Deutsches Spiel 2006" gekürt. Außerdem räumte es in den Kategorien Grafik, Interface und Design ab. Auf Platz 2 in der Wertung "Bestes Spiel" platzierte sich "Spellforce 2 - Shadow Wars".

Das Rollenspiel "Gothic 3" der Essener Softwarefirma Piranha Bytes belegte Platz 3 in der Bestenliste und durfte sich zudem über Auszeichnungen in den Kategorien "Bestes Internationales PC-Spiel", "Beste Story" sowie "Bester Sound" freuen.

Als "Bestes Deutsches Kinderspiel" wurde "Urmel - Das Partyspiel" ausgezeichnet. Den Titel als "Bestes Sportspiel" errang "Fußball Manager 07" und "Darkstar One" wurde mit dem Preis als "Bestes Actionspiel" geehrt. Der Spezialpreis der Jury ging in diesem Jahr an die Unterhaltungssoftware SelbstKontrolle (USK). Den Innovationspreis und den Förderpreis 2006 erhielt .the produkkt GmbH aus Hamburg für das Projekt "k.krieger".

Der Preis wird an deutsche und internationale Entwickler von Computerspielen vergeben, die innerhalb eines Jahres - im Zeitraum vom 16. Oktober 2005 bis zum 31. Oktober 2006 - erfolgreich ein PC- oder Konsolenspiel auf den Markt gebracht haben. Entscheidendes Kriterium ist dabei nicht der kommerzielle Erfolg, sondern Faktoren wie Spielidee, technische Innovation, Grafik und spielerische Qualitäten.

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