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Distributed Computing & Co.: Mit Software Gutes tun

Rainer W. Rainer W.

Natürlich kann man mit der Rechnerarbeit nicht alle Probleme dieser Welt lösen, aber nutzlos muss der PC trotzdem nicht sein. Spezielle Programme haben sich die Unterstützung der Forschung auf die Fahne geschrieben.

Rechenpower für Medizin und Forschung

Die moderne Wissenschaft ist auf Hochleistungsrechner angewiesen, um komplexe Simulationen durchzuführen. Diese können bspw. der Erforschung von Krankheiten und der Entwicklung von passenden Medikamenten oder der Klimaprognose dienen. Selbst die stärksten Supercomputer sind aber irgendwann an ihren Grenzen angelangt. Aus diesem Grund existieren Projekte, bei denen Privatnutzer freie Rechenkapazität spenden können. Das Prinzip ist dabei stets ähnlich: Man lädt sich einen Client herunter, der ungenutzte Ressourcen zur Berechnung von Daten einsetzt. Das Ergebnis wird an einen Server zurückgeschickt, der die Resultate verwertet. Auf diese Weise ist es für User ohne großen Aufwand möglich, forschungsintensive Projekte zu unterstützen.

Rechenpower für die Krankheitsbekämpfung

Unter dem Dach von Charity Engine sammeln sich mehrere Projekte. Der User stellt freie Rechenkraft zur Verfügung, für die das Projekt Geld von Firmen und Sponsoren erhält. Das Ziel ist unter anderem die Forschung im medizinischen Bereich und Astronomie. Gänzlich der Krankheitsforschung und -bekämpfung hat sich Folding@home verschrieben. Das Ziel dieses Projekts ist die Berechnung von Proteinen-Reaktionen. Die Resultate dienen der Erforschung von Erbkrankheiten wie BSE und Alzheimer.

Charity Engine Folding@home

Charity Engine Folding@home

Geld sammeln und helfen Erforschung von BSE & Co. Charity Engine und Folding@home zeigen, dass sich ungenutzte CPU-Kraft für sinnvolle Zwecke einsetzen lässt. Auf diese Weise kann man mit wenig Aufwand Gutes tun. Auch wenn man nur einen kleinen Beitrag leistet: Das gute Gefühl ist inklusive.

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