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EA stiftet SimCity für 100-Dollar-Laptop

Rainer W. Rainer W.

Electronic Arts spendet seine Städtebausimulation "SimCity" dem humanitären Projekt One Laptop per Child. Die Organisation entwickelt und vertreibt kostengünstige, speziell für Kinder optimierte Laptops.

Der Spielehersteller Electronic Arts stiftet der Organisation One Laptop per Child (OLPC) die Originalversion seiner Städtebausimulation "SimCity" aus dem Jahr 1989. Das gemeinnützige Projekt entwickelt kostengünstige, eigens auf Kinderbedürfnisse abgestimmte Laptops. Ziel ist es, vor allem Kindern in Entwicklungs- und Schwellenländern einen Zugang zu moderner Bildung zu ermöglichen.

Die Idee zu der Kooperation stammt ursprünglich von dem OLPC-Berater John Gilmore. Er war mit dem Spiel vertraut und sah darin eine wertvolle Ergänzung für das humanitäre Bildungsprojekt. Electronic Arts konnte sich für die Idee begeistern und spendete der OLPC das Spiel. "SimCity ist unterhaltsam und gleichzeitig pädagogisch wertvoll, da der Spieler lernt, kreativ und mit eingeschränkten Ressourcen seine Stadt zu bauen und zu erhalten", so Steve Seabolt, Vice President Global Brand Development des Sims-Labels. Mit der Auslieferung der ersten Laptops soll Ende des Jahres begonnen werden.

In "SimCity" nimmt der Spieler die Rolle des Bürgermeisters einer neu zu errichtenden Stadt ein. Dabei ist er verantwortlich für die Wahl des Standortes, die Bereitstellung von Wohn- und Arbeitsplätzen, aber auch für die Sicherheit und die Freizeitmöglichkeiten der Einwohner. Der Spieler wird im Laufe des Spiels immer wieder vor wichtige Entscheidungen gestellt, wie beispielsweise die Wahl der Energiequelle oder die Steuerung des Finanzhaushaltes. Darüber hinaus muss er Notfallsituationen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Brandkatastrophen meistern.

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