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Eco-Studie: Spielwiese Datenautobahn

Shawn H Shawn H

Die Zukunft der Computer- und Konsolenspiele liegt in der virtuellen Welt des Internets. Das zumindest prognostiziert der eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft in seiner "Internet-Agenda 2015".

Sensoren für die Erfassung von Stimmen, Kameras, die Gesichtszüge interpretieren, in der Haut implantierte Computerchips - die Zukunft der Konsolen- und PC-Spiele erinnert an ein Hightech-Gruselkabinett. Doch in den verschiedenen, neuartigen biomechanischen Verbindungen zwischen Spieler und PC sieht der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft die Basis kommender Games. Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco, ist der Überzeugung, dass "mit der heutigen Interaktion über Tastendrücken, Klatschen, Singen und Vibrieren [...] das Spektrum der fühlbaren Verbindungen zwischen Mensch und Computer noch lange nicht ausgereizt [ist]". Stattdessen gehe der Trend zu immer realistischeren Spielen, sowohl im "look", als auch im "feeling".

Doch damit nehme das Spieler-Paradies laut "Internet-Agenda 2015" erst seinen Anfang. Rund 43 Prozent der von eco befragten Fachleute vertreten die Meinung, dass Computerspiele nicht etwa einsam machen, sondern künftig die beste Gelegenheit darstellen, sich online mit Gleichgesinnten zu treffen. So würden virtuelle Spieler-Gemeinschaften in Zukunft Tausende von Enthusiasten rund um den Globus zusammenführen. Es könnten Gamer-Cliquen gebildet werden, die sich untereinander verbünden oder gegeneinander antreten. Chat und Internet-Telefonie würden die digitale Spielwiese ergänzen und es Playern ermöglichen, auch außerhalb der Spielumgebung miteinander zu kommunizieren.

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