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Everest: Infos zur Hardware bekommen und sie analysieren

Oliver W. Oliver W.

Der Drucker streikt und die Treiber-CD ist nicht aufzufinden, ein neuer Prozessor soll auf's Mainboard, aber der Chipsatz und der Sockel sind nicht bekannt, Software soll installiert werden und es ist nicht sicher, ob sie zur Hardware passt. So oder so ähnlich könnten Fälle aus dem ganz normalen Leben eines Computer-Nutzers aussehen. Irgendeine Information über den PC wird gebraucht, kann aber über Windows nicht gefunden werden. Auch Google hilft bei solchen Problemen nur mit mäßigem Erfolg weiter. An dieser Stelle empfiehlt sich Everst fast von selbst. Es sammelt, katalogisiert, ordnet und stellt alle erdenklichen Infos über den Rechner grafisch dar. So kann etwa herausgefunden werden, welcher Treiber zur Hardware passt oder welche DirectX-Version installiert ist, welche Datenträger eingebaut sind oder um welchen Monitor es sich handelt. Die Infos werden in verschiedenen Unterkategorien, einmal als Baumstruktur und einmal als Symbole, dargestellt. Jede Kategorie enthält weitere Untergruppierungen, so dass keine Verwirrung entsteht. Innerhalb einer Subkategorie werden die Infos übersichtlich blockweise dargestellt, was das Ablesen enorm vereinfacht. Unter anderem sind Infos zu Mainboard, Prozessor, RAM (Arbeitsspeicher), Grafikkarte, Chipsatz, Sensoren, BIOS, Monitor, Datenträgern, Peripherie-Geräten, Ressourcen und zum Netzwerk zu finden. Insgesamt lassen sich mehrere hundert Parameter und Details auflisten. Zu einigen Hardware-Teilen finden sich sogar Links zur Webseite der Hersteller, damit der Nutzer dort gezielt den richtigen Treiber herunterladen kann. Für den RAM gibt es sogar extra einen Benchmark. Dieser testet Lese- und Schreibdurchsatzrate sowie die Speicherverzögerung. Über eine Favoritenliste können die meistgenutzten Einträge angewählt werden, was die Übersicht noch weiter hebt. Und über einen Berichtsassistent lassen sich die Infos als Text oder html-Seite speichern. Diese können dann beispielsweise einem erfahrenen Nutzer geschickt werden, der etwa bei einer Fernwartung weniger Probleme hat. Das Layout des Berichts lässt sich, falls gewünscht, ändern, ebenso wie das Aussehen des Programmfensters. Auch die dargestellten Kategorien lassen sich ein- oder ausblenden. Sollten also einmal wirklich Detail-Infos über den Rechner erforderlich sein, springt einem Everest geradezu ins Gesicht. everest-home

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