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F-Secure stößt auf erste Malware für Windows Vista

Oliver W. Oliver W.

Die erste Malware für Windows Vista ist aufgetaucht, veröffentlicht hat sie ein Hacker aus Österreich, Autor soll ein Hacker namens "Second Part To Hell" sein. Der Sicherheitsspezialist F-Secure stuft den neuen Schädling als harmlos ein.

Ein Hacker aus Österreich hat erste einfache Viren für die neue Microsoft Command Shell (MSH) veröffentlicht. Die Viren, denen F-Secure den Namen Danom gegeben hat, wurden von der Untergrundgruppe "Ready Ranger Liberation Front" in einem Tutorial für das Schreiben von Viren veröffentlicht. Autor der Malware ist ein Hacker namens "Second Part To Hell". F-Secure stuft diese Schädlinge als Proof-of-Concept-Viren ein, die harmlos sind.

Monad soll die Nachfolge von Shells (Kommandozeileninterpreter) wie CMD.EXE, COMMAND.COM oder 4NT.EXE antreten. Da Monad über wesentlich mehr Funktionalitäten verfügt und auch komplexere Befehle ausführen kann, ist das Tool für Virenschreiber besonders interessant. Ob aber - wie ursprünglich geplant - Monad als Default Shell mit der finalen Version von Windows Vista ausgeliefert wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher. Um das Risiko einer neuen Welle von Skriptviren von vornherein einzudämmen, empfiehlt Mikko Hyppönen, Chief Research Officer bei F-Secure, Monad entweder als Add-on auszuliefern oder standardmäßig in Windows Vista zu deaktivieren.

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