Tipp

Fertig-PCs im GameStar-Test

Shawn H Shawn H

Die Computerzeitschrift "GameStar" nahm sich zum Weihnachtsfest zehn Komplett-PCs zur Brust. Testsieger wurde der 1500 Euro teure Gamers Dream Rev. 2.0 Air von Hardware4u.net.

Zum diesjährigen Weihnachtsfest werden wieder viele Computer ihren Weg auf den Gabentisch finden. Für Gamer stellen dabei Fertig-PCs eine interessante Alternative zu Selbstbau-Rechnern dar. Doch nicht alle Geräte eignen sich auch für Computerspieler. Die PC-Spielezeitschrift "GameStar" hat zehn neue Komplett-PCs zwischen 1000 Euro und 1500 Euro verglichen und gibt Hinweise, worauf Anwender beim Kauf achten sollten.

Fertig-PCs müssen laut "GameStar" mindestens mit einen Gigabyte Arbeitsspeicher und einer guten 3D-Grafikkarte, wie etwa einer Geforce 7800 GT, ausgestattet sein. Zudem sollte auf die Aufrüstbarkeit des Rechners Wert gelegt werden, damit die Geräte über mehrere Jahre mit Erweiterungen modernisiert werden können. Neben einem CPU-Sockel 775 von Intel oder 939 von AMD, einer PCI-Express-Hauptplatine für den Austausch der Grafikkarte, sollten Anwender beim PC-Neukauf auch auf zwei freie Arbeitsspeicher-Steckplätze achten. Darüber hinaus seien eine gut klingende Soundkarte sowie mehrere USB-Anschlüsse an der Gerätefront, an denen ein USB-Headset oder Zusatz-Geräte wie Gamepads angeschlossen werden können, wichtig.

Sieger im "GameStar"-Test ist der Gamers Dream Rev. 2.0 Air von Hardware4u.net. Der rund 1500 Euro teure Komplett-PC mit 200-Gigabyte-Festplatte überzeugte durch eine niedrige Geräuschentwicklung, ohne auf schnelle Komponenten zu verzichten. Herzstücke des Rechners sind ein übertakteter Athlon 64 X2/3800+ Dual-Core-Prozessor und eine übertaktete Geforce 7800 GT 3D-Grafikkarte, die für ruckelfreies Spielen selbst bei hoher Bildschirmauflösung sorgen. Punktabzüge gibt es für die integrierte Soundkarte Soundblaster Live 24 Bit, die laut "GameStar" nicht zu der ansonsten hochwertigen Ausstattung des Testsiegers passt.

In Preis und Leistung hingegen überzeugte der um 300 Euro preiswertere K&M-Gamer von KM-Elektronik. Der Spiele-Rechner bringt einen Athlon 64/3500+ Prozessor, ein Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine Geforce 7800 GT 3D-Grafikkarte mit. Punkte verteilte "GameStar" auch für die gut klingende Soundkarte und den schnellen Dual-Layer-Brenner, Abzüge gab's für die Lautstärke des Rechners und das fehlende Betriebssystem.

Neueste Artikel