Tipp

Gefälschte BKA eMails in Umlauf

Oliver W. Oliver W.

Eine neue Welle von BKA-Mails schwappt aber übers Land und verpflichtet scheinbar zur Zahlung eines Bußgeldes. Sie haben auch eine solche Nachricht bekommen? Weiterlesen und entspannen.. Immer mehr Nutzer erfreuen sich am Internet. Ergo ist die Anzahl der Neueinsteiger oder Anfänger ohne Erfahrung entsprechend hoch. Erfahrene Anwender wissen seit langem über die Machenschaften der diversesten eMail-Betrüger Bescheid und fallen nicht mehr darauf rein. Trotzdem ereilt alle Jahre wieder die gleiche Welle die Mailbrowser der Welt und sorgt für Warnungen des BKA. Im aktuellen Fall werden Mails mit dem Betreff "Bundeskriminalamt" versendet. Inhalt der Nachrichten ist eine angeblich vorliegende Strafanzeige wegen illegalen Downloadens verschiedener Dateien, MP3s, Filme und Software. Weiter wird zur Zahlung eines Bußgeldes aufgefordert. Das BKA teilt mit, dass es sich hier um eine gefälschte Nachrichtenwelle handelt, Anzeigen und dergleichen würden niemals per eMail zugestellt, sondern postalisch. Oder Sie werden direkt verhaftet, aber das merken Sie ja dann ;)

Was tun?

Die Grundidee der Versender ist klar: Fast jeder hat schon mal was runtergeladen, was nicht so ganz legal war, oder räumt es zumindest ein. Ergo fühlt man sich ertappt und neigt zur Zahlung, um die Sache möglichst schnell und stressfrei abzuwenden. Die Lösung des Problems ist aber in diesem Fall ausnahmsweise mal viel einfacher: Gar nichts tun. Das BKA rät zur kommentarlosen Löschung der entsprechenden Mails, auch evtl. folgende Erinnerungen sind natürlich zu ignorieren.

Schon gezahlt?

Sollten Sie bereits Opfer einer solchen Mail geworden sein und eine Zahlung geleistet haben, so wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihr Kreditinstitut, um die Zahlung zu stoppen bzw. rückbuchen zu lassen. Ausserdem empfiehlt das BKA, sich mit der örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Neueste Artikel