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Gefälschte Mail vom LKA enthält Trojaner

Jan W. Jan W.

Eine vermeintlich vom LKA stammende Mail droht mit Strafanzeige, weil angeblich mithilfe des Bundestrojaners urheberrechtlich geschütztes Material auf dem Rechner des Nutzers gefunden worden sei.

Seit dem vergangenen Wochenende haben viele Internetnutzer in Ihren Postfächern Mails vorgefunden, die angeblich vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz verschickt wurden. Darin wird behauptet, dass der Inhalt des Nutzer-Rechners mittels des neuen Bundestrojaners als Beweismittel sichergestellt worden sei. Es werde umgehend Anzeige gegen den Empfänger erstattet, da sich illegale Software, Filme und/oder Musikdateien auf seinem System befänden. Die mit "Herbert Klein, Kriminaldirektor, LKA Rheinland-Pfalz" unterzeichneten Mails weisen in der Betreffzeile zumeist den Begriff "Onlinedurchsuchung" in Kombination mit einer variierenden Nummer auf.

Im Anhang findet sich nicht - wie in der Mail suggeriert - das vollständige Protokoll der Online-Durchsuchung, sondern eine Trojaner-verseuchte ZIP-Datei. Die Mails stammen nicht vom LKA und sollten daher ungeöffnet gelöscht werden. Außerdem empfiehlt es sich, seinen Virenschutz mit den neuesten Signaturen zu aktualisieren.

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