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Gema einigt sich mit Bitkom über Gebühren für Musikdownloads

Rainer W. Rainer W.

Lizenzgebühren für Klingeltöne und Musikdownloads bleiben für Anbieter und Kunden im bisherigen Kostenrahmen bestehen. Darüber hatte der Branchenverband Bitkom mit der Verwertungsgesellschaft Gema verhandelt.

Die Gema hatte die bisherige Vereinbarung vom Januar 2007 gekündigt. Nun werden die damals vereinbarten Konditionen im Wesentlichen verlängert: Weiterhin werden auf den Verkaufspreis der Melodien 10,45 Prozent Lizenzgebühr fällig - was weniger ist, als die Gema ursprünglich gefordert hatte.

Teil der Einigung ist nur vorläufig

Die Vereinbarung gilt zunächst bis zum Juni 2008. Für Bitkom-Mitglieder gibt es nach wie vor einen Rabatt. Sie müssen nur 8,36 Prozent zahlen. Für Klingelton-Abonnements und Musik-Downloads gibt es derzeit nur vorläufige Vereinbarungen. Dort müsse man weiterverhandeln, weil die von der Gema geforderten Tarife zum großen Teil nicht auf die aktuellen Geschäftsmodelle anwendbar seien, meint man beim Bitkom.

Für fast alle Klingeltöne und Musik-Downloads verlangt die Gema solche Gebühren – im Namen von Komponisten, Textern und Musikverlegern. In diesem Jahr laden die Deutschen nach einer aktuellen Bitkom-Schätzung Klingeltöne und Lieder für rund 60 Millionen Euro auf ihre Handys.

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