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Google Reader dankt ab: RSS Alternative ab 1. Juli

Rainer W. Rainer W.

RSS-Newsreader sind die moderne Tageszeitung. Google Reader schnürt für seine User den persönlichen Nachrichtenmix und präsentiert ihn über ein schickes Tool. Damit ist aber zum 1. Juli Schluss.

Hinterlässt Google Reader die Informationslücke?

In der Flut von Nachrichten, Blogs und anderen Quellen musste schon ein besonderer Kapitän her, der den Anwender lotst, damit er nicht untergeht. Google Reader bündelt für viele User wichtige Nachrichtenquellen und bereitet diese optisch ansprechend auf – der persönliche RSS-Dienst. Damit ist aber zum 1. Juli Schluss, Google stellt seinen Reader ein. Der Grund dafür liegt den Betreibern zufolge im gesunkenen Nutzerinteresse. Die stärker werdende Konkurrenz durch webbasierte Dienste, die vor allem Smartphone- und Tablet-Nutzer ansprechen, könnte ein weiterer Grund sein. Google Reader-Nutzer müssen aber nicht ohne ihre tägliche Nachrichtenversorgung bleiben. Es bleiben noch ein paar Tage Schonzeit, um Abonnements zu einem alternativen Dienst zu übertragen. Wir erklären die Schritte.

Google Reader Export

Zunächst einmal gilt es, die bei Google gesammelten Daten zu exportieren. Dabei hilft Google Takeout.

  • Loggen Sie sich dafür zunächst bei Takeout ein und klicken auf der Seite "Datenexport" auf Dienst auswählen.

  • Anschließend wählen Sie Google Reader aus und Sie erhalten eine Übersicht über die vorhandenen Daten. Klicken Sie auf Archiv erstellen.

  • Laden Sie das Archiv über Klick auf Herunterladen auf Ihren Rechner. Ggf. müssen Sie nochmals Ihr Passwort eingeben und erneut auf den Button klicken. Google Reader Archiv erstellenGoogle Reader Archiv fertig

Feedly als Google-Reader Alternative

Nun ist es an der Zeit sein neues Heim in Sachen RSS zu beziehen. Als attraktive Alternative bietet sich Feedly an. Der Nachrichtendienst 2.0 setzt voll auf die Cloud und arbeitet browserunabhängig ohne Plugin. Besonders einfach macht es Feedly Umsteigern von Google Reader: Zwar kann Feedly direkt die Google-Daten abgreifen, aber sicherheitshalber ist noch das heruntergeladene ZIP-Archiv für einen manuellen Import vorhanden.

  • Nach Aufruf von Feedly und Klick auf one-click Google Reader import werden Sie aufgefordert, Zugriff auf ihre Google-Daten zu akzeptieren. Dazu müssen Sie eingeloggt sein. Akzeptieren Sie die Erlaubnisfrage mit Klick auf den gleichnamigen Button.

  • Fertig! Sie werden zu Ihrer neuen Feedly-Newsübersicht geleitet. So schnell kann der Umstieg gelingen: Google Reader-Nutzer müssen nicht allzu traurig sein, da mit Feedly ein mehr als adäquater Nachfolger in den Startlöchern steht. FeedlyFeedly Frage

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