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Gute News für Sauger: Keine Kontrolle der RapidShare-Uploads

Oliver W. Oliver W.

Gute Nachrichten gibt es gerade für RapidShare-Downloader. Die vermehrten Forderungen an den beliebten Hoster, Uploads zu filtern und somit zu kontrollieren stießen bislang auf taube Ohren. Daran scheint sich auch so schnell nichts zu ändern. RapidShare hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass sowohl aus technischen als auch rechtlichen Gründen eine solche Revision nicht machbar wäre. Weder entsprechende Filterregelungen noch eigens dafür abgestellte Mitarbeiter seien in der Lage den Zweck einer hochgeladenen Datei zu erfassen, da beispielsweise Privatkopien im Sinne von Paragraph 53 UrhG legal sind. Auch verschlüsselte Archive machen eine Kontrolle schwierig, da hier auch der digitale Fingerabdruck nicht weiterhilft. "160 Millionen Dateien wurden bislang bei RapidShare hochgeladen. Eine Zahl, die beweist, dass die Welt auf das Bewegen von wichtigen Daten von A nach B angewiesen ist", kommentiert Bobby Chang, COO der RapidShare AG. "Wir haben die erste Technologie der Welt etabliert, die das Verschicken von großen Dateien so einfach, so schnell und so sicher gemacht hat. Millionen von Menschen nutzen sie jeden Tag. Wie bei jeder neuen Technologie gefällt das Ergebnis aber nicht allen und sie fordern Kontrolle. Unser Standpunkt in dieser Sache ist klar: Wir sagen nein zum "Kontrollnet" und stehen für die Sicherheit persönlicher Daten. Die Kontrolle von Uploads wird es bei uns nicht geben. Genauso stellen wir uns aber auch gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Dateien und tun auch weiterhin alles Machbare, um eine solche zu verhindern. Ausgeschlossen ist die Kontrolle von Uploads. Sie macht übrigens in Deutschland auch gar keinen Sinn wegen der Zulässigkeit der Privatkopie." So kann sich nun also jedermann noch für geraume Zeit an den Diensten des 1-Click-Hosters erfreuen. Downloadmanager für RapidShare & Co. finden Sie übrigens unten in unserer Downloadbox.

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