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Happy Birthday: Die Festplatte wird 50

Jan W. Jan W.

Die Entwicklung der ersten Festplatte ist tatsächlich schon 50 Jahre her - eine Tonne hat der Prototyp gewogen und speicherte gerade mal fünf Megabyte. Demnächst, so vermuten Branchenkenner, soll ein Speichervolumen von einem Terabyte möglich sein.

Ein halbes Jahrhundert ist seit der Geburtsstunde der ersten Festplatte vergangen: Am 13. September 1956 erblickte die IBM 350 das Licht der Welt. Big Blue hatte einen wahren Wonneproppen entwickelt: Eine Tonne schwer, groß wie zwei Kühlschränke und ein für damalige Verhältnisse stolzes Gedächtnis von fünf Megabyte. Das Speichermedium wuchs schnell aus den Kinderschuhen heraus und tauschte Masse gegen Leistung: Branchenkenner rechnen damit, dass noch in diesem Jahr die magische Grenze von 1 Terabyte Speichervolumen durchbrochen wird.

Hersteller reagieren damit auf den steigenden Kapazitätsbedarf durch die elektronische Datenflut: Denn das Gros an Unternehmensdaten wird auf Festplatte abgelegt - etwa 60 Prozent davon jedoch ohne entsprechende Sicherheitsmaßnahmen. Um der Gefahr von Datenmissbrauch frühzeitig einen Riegel vorzuschieben, brachte der Hersteller Utimaco vor genau 15 Jahren - damals belächelt - die erste Software für Festplattenverschlüsselung auf den Markt. Durch kryptographische Verfahren lassen sich gespeicherte Informationen auf PCs, Notebooks und Wechselmedien vor unberechtigtem Zugriff schützen.

Schon im alten Rom wurde verschlüsselt: Die vertrauliche Information wurde auf rasierte Kopfhaut tätowiert und anschließend wartete man, bis das Haar lang genug nachgewachsen war, um die Nachricht unbemerkt zu transportieren. Natürlich haben sich die Verfahren über die Jahrhunderte deutlich geändert. Heute wird insbesondere der Schutz von mobilen Geräten wie Laptops und PDAs immer wichtiger.

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