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IBM gibt Open-Source-Bewegung 500 Patente

Oliver W. Oliver W.

Der IBM-Konzern hat weltweit mehr Patente erhalten als jedes andere Unternehmen, wovon jetzt auch die Open-Source-Bewegung profitieren soll. Auf 500 Patente können Open-Source-Entwickler jetzt zugreifen.

IBM hat am gestrigen Dienstag 500 eigene Patente für Entwickler, die an Open-Source-Software arbeiten, zugänglich gemacht. Das dürfte eine der bislang umfangreichsten Veröffentlichungen von intellektuellem Know-how in der IT-Industrie bedeuten. Das zur Verfügung gestellte Portfolio ist nach Angaben von IBM nutzbar für jeden, der an Open-Source-Software arbeitet, welche der Open-Source-Initiative (OSI)-Definition unterliegt.

Der Konzern will mit dieser Öffnung eine Grundlage legen für eine industrieweite "Basis gebräuchlicher Patente", in der vorhandene Patente genützt werden, um eine Plattform für weitere Innovationen in Gebieten von breitem Interesse für IT-Entwickler und -Nutzer zu schaffen.

Das US Patent and Trademark Office hat darüber hinaus heute seine jährliche Liste der Top-Patenteinreicher veröffentlicht. Mit 3248 Patenten hat IBM mehr Patente als jedes andere Unternehmen erhalten. IBM führt die Patentliste im zwölften Jahr in Folge an, mit 1314 Patenten mehr als die nächstfolgende Firma in der Rangliste. Dies ist das vierte Jahr in Folge, in dem IBM mehr als 3000 US-Patente erhalten hat.

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