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JAlbum: Ansehnliche Bildergalerien im Handumdrehen

Oliver W. Oliver W.

Wer die Bilder von der letzten Party einer breiten Masse zugänglich machen will, der wird sich mit dem reinen Hochladen der Fotos keine Freunde machen. Durch einen schmucklosen Ordner ohne Navigationselemente von Bild zu Bild springen zu müssen ist kein Vergnügen. Schöne Fotos haben einen entsprechenden Rahmen verdient. Um die Schnappschüsse online zu präsentieren, kann man mit dem Freeware-Tool JAlbum in kurzer Zeit schöne Bilderalben erstellen. Die Software erklärt sich von selbst: es muss nur ein Ordner festgelegt werden, dessen Bilder benutzt werden sollen. Auf Wunsch können diese in der Original-Auflösung oder als Thumbnails angezeigt werden. Bei letzterer Lösung wird nur eine Miniatur-Vorschau angezeigt, erst auf Klick öffnet sich das volle Bild. Jetzt muss nur noch ein Template ausgewählt werden, es gibt das Design des Albums vor. Die Templates können im Flash- und HTML-Format vorliegen. Die Features von JAlbum können sich sehen lassen: Ein integrierter Editor bringt grundlegende Funktionen zum Bearbeiten von Bildern mit. Schnelle Änderungen müssen so nicht mehr mit einer externen Bildbearbeitung vorgenommen werden. Der IPTC- und EXIF-Support zeigt Bildinformationen wie Kameramodell und Belichtungszeit an. Zu Fotos können Kommentare hinterlegt werden, die dem Betrachtenden mehr Infos verraten. JAlbum wurde in Java geschrieben und ist daher nicht nur für Windows sondern auch MacOS X, Linux und andere Betriebssysteme verfügbar. Nicht nur die Erstellung des Fotoalbums geht einfach von der Hand, auch dessen Veröffentlichung. Es kann direkt aus dem Programm auf einen Server hochgeladen werden. Wer über keinen Webspace verfügt, kann sich die Galerie sogar auf dem eigenen Rechner hosten: Der integrierte Server macht es möglich.

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