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Jeder dritte Deutsche zockt am Computer

Rainer W. Rainer W.

Computer- und Videospiele erfreuen sich wachsender Beliebtheit: In Deutschland spielt mittlerweile jeder Dritte am PC, Handy oder einer Spielekonsole. So eine aktuelle Umfrage des BITKOM.

Bei den 14- bis 29-Jährigen liege der Anteil der Zocker sogar bei 64 Prozent. Meist werde am PC gespielt (31 Prozent). Dahinter folgen Konsolen mit einem Anteil von zehn Prozent, sieben Prozent nutzen das Handy zum Spielen, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). "Computerspiele sind kein Jugendphänomen mehr. Selbst 19 Prozent der Über-50-Jährigen spielen heute", betonte BITKOM-Präsidiumsmitglied Manfred Gerdes.

Das spiegelt sich auch bei den Marktzahlen wieder: BITKOM erwartet in diesem Jahr ein Rekordumsatz von 2,14 Milliarden Euro bei den Konsolen, Konsolen-Spielen und PC-Spielen. Das wäre eine Steigerung von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2006 habe der Wert noch bei 1,77 Milliarden Euro gelegen, 2005 bei 1,57 Milliarden Euro. Bereits jetzt verfügten 30 Prozent aller Haushalte über eine Spielkonsole. Bei Handys betrage die Quote 81 Prozent, bei PCs 77 Prozent.

Onlinespiel auf dem Vormarsch

An Bedeutung gewinnt zunehmend das Spielen übers Internet, berichtet BITKOM weiter. Von dieser Möglichkeit mache bereits jeder dritte PC-Spieler Gebrauch, bei den 14- bis 29-jährigen liege die Quote bei 58 Prozent. Besonders beliebt seien dabei Karten- und Schachspiele, Strategiespiele und so genannte Multiplayer-Games. Die Mehrheit der PC-Spieler (68 Prozent) spielt mindestens einmal die Woche im Internet, 22 Prozent sogar täglich.

Grundlage für die Angaben ist eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts Ipsos für den BITKOM unter 1000 Deutschen ab 14 Jahren.

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