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Kampfgetümmel auf der World Cyber Games 2005

Shawn H Shawn H

Heiße Duelle stehen auch dieses Jahr bei der World Cyber Games in Singapur auf dem Programm. Rund 700 Teilnehmer, darunter 23 deutsche Spieler, stellen ihr Können in acht Kategorien unter Beweis.

Letzte Woche nahmen die sogenannten Olympischen Spiele der PC- und Videospieler in Singapur ihren Auftakt: Die World Cyber Games 2005. Ein Jahr lang hatten sich rund 1,2 Millionen aktive Spieler aus 70 Nationen, darunter mehr als 160.000 deutsche E-Sportler, in zahlreichen Vorausscheidungen spannende Duelle geliefert. Insgesamt 700 Teilnehmern konnten sich Tickets für die World Cyber Games in Singapur sichern, darunter auch 23 Spieler aus Deutschland. Damit stellt Deutschland dieses Jahr nach Korea das größte Nationalteam.

Wie auch im vergangenen Jahr ruhen die Medaillenhoffnungen des deutschen Teams auf dem amtierenden Weltmeister Niklas Timmermann, der bei den World Cyber Games 2004 in "Need for Speed: Underground" alle Kontrahenten hinter sich ließ. Aber auch Abseits der Rennstrecke stehen die Chancen auf einen deutschen Sieg gut. Mit dem 22-jährigen Dennis Schellhase geht der FIFA-Weltmeister von 2003 an den Start, um erneut eine Goldmedaille in "Fifa Soccer" zu erobern. Insgesamt rechnen sich die deutschen Spieler gute Chancen auf einen Gesamtsieg in der Nationenwertung aus.

Neben "Need for Speed: Underground" und "Fifa Soccer 2005" müssen die Spieler ihr Können in "StarCraft: Brood War", "WarCraft III: The Frozen Throne", "Warhammer 40.000: Dawn of War", "Dead or Alive: Ultimate", sowie "Halo 2" und "Counter-Strike: Source" unter Beweis stellen. Einzige Amazone unter den 700 Teilnehmern ist Verena Vjalo. Die Österreicherin geht im Beat em'Up-Game "Dead or Alive: Ultimate" an den Start und hofft auf einen Medaillenrang.

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