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Kostenlose Musik aus dem Web: MP3videoraptor im Test

Rainer W. Rainer W.

Die Idee, Musik von Internetradiosendern mitzuschneiden, ist nicht neu. Doch was, wenn die Songs, die man gerne aufnehmen würde, einfach nicht gespielt werden? MP3-Videoraptor hat die Lösung: Die Software wünscht sich die Musik, um sie dann mitzuschneiden und auf der Festplatte zu speichern. Ob das funktioniert? Wir haben es getestet! Viele Websites bieten dem Nutzer ein individuelles Radioprogramm, auf dem genau die gewünschte Musik gespielt wird. Dort kann man sich beispielsweise einen bestimmten Song wünschen. Genau das tut die Software MP3videoraptor aus dem Hause Rapidsolution, das Programm steuert solche Web 2.0-Radios nimmt die Musik gezielt auf.

Premium-Version: Nach Musikern und Genre filtern

Den MP3videoraptor gibt es in der Premium- und Platinum-Version. Mit der Premium-Software lässt sich Musik nach Künstlern suchen und aufnehmen. Wer keine bestimmten Bands sucht, sondern einfach seine Musiksammlung in einem Genre erweitern will, kann mit dem Autoloader automatisch Songs einer gewünschten Musikrichtung aufnehmen.

Genaue Musik-Suche mit der Platinum-Version

So weit, so gut - doch richtig interessant wird es erst mit MP3videoraptor Platinum. Hier kann man nicht nur einen Künstler, sondern gleich auch den gewünschten Song auswählen. Wer also bereits mehrere CDs seiner Lieblingsband besitzt und nicht die ganzen Songs noch einmal, sondern nur den aktuellen Songs aus den Charts herunterladen möchte, kann diesen hier auswählen. Auf Wunsch wird dabei nicht nur nach Musik, sondern auch nach Videoclips gesucht, deren Tonspur dann im gewünschten Audioformat abgespeichert wird. Natürlich lassen sich auf Videoclips selbst aufnehmen und auf der Festplatte ablegen. Darüber hinaus kann man die gewünschte Qualität der Songs einstellen - von einem Stern bis fünf Sterne. Anspruchsvolle Musikfans müssen sich dann eben etwas länger gedulden, bis ihre gewünschten Songs auf der Platte sind, bekommen dann aber auch nur solche in höherer Tonqualität. Einziges Manko: Gesuchte Titel werden nicht nur einmal aufgezeichnet, sondern landen gleich mehrmals im gewählten Ordner auf der Festplatte. Bevor die Titel also in die Musik-Bibliothek aufgenommen werden, ist etwas Sortier-Arbeit nötig.

Beim Surfen aufnehmen lassen

Ebenfalls interessant ist die Funktion Surf & Catch. Dabei muss der Benutzer nicht aktiv nach gewünschten Songs oder Videoclips suchen. Denn MP3Videoraptor zeichnet alle Songs und Videos auf, die sich der User auf Portalen wie Last.fm oder YouTube angeschaut bzw. angehört hat. Die Musik bzw. Videoclips werden in den Formaten MP3, WMA, OGG, oder WAV bzw. WMV, FLV, AVI abgespeichert. Mit der Platinum-Software können die aufgenommenen Dateien außerdem direkt in die Formate AAC, M4A, MP4 und 3GP kompatibel für iPod, Handy oder videofähige MP3-Player konvertiert werden. Darüber hinaus bietet die Software Features wie das Brennen von CDs, das erstellen von Klingeltönen sowie das Synchronisieren mit dem MP3-Player.

Fazit: MP3Videoraptor findet wirklich die gewünschte Musik

In unserem Test hat die Software sowohl aktuelle Songs aus den Charts als auch ältere Titel schnell gefunden und aufgezeichnet. Das Programm eignet sich sowohl zum Aufbauen einer umfangreichen Musiksammlung als auch zum Suchen einzelner Titel. MP3videoraptor ist in der Premium-Version für 19,90 Euro zu haben, die Platinum-Version kostet 29,90 Euro. Das Software-Paket Audials One mit einigen weiteren MP3-Tools soll 44,90 Euro kosten. MP3videoraptor kostenlos testen: Download MP3videoraptor

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