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Marktwert gefälschter Software verdoppelt sich

Jan W. Jan W.

Im vergangenen Jahr hat der Zoll an den deutschen Grenzen Datenträger und Programme für 6,5 Millionen Euro konfisziert. Ideenklau und Produktpiraterie träfen die Hightech-Branche besonders hart, so die Einschätzung des Branchenverbandes BITKOM.

Im Jahr 2006 hat der Zoll an den deutschen Grenzen gefälschte Software und Datenträger im Wert von 6,5 Millionen Euro beschlagnahmt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Wert der beschlagnahmten IT-Produkte damit mehr als verdoppelt. Das berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Zollkriminalamtes.

Schutz geistigen Eigentums verbessern

"Die Produktpiraterie grassiert in vielen Branchen, aber die Hightech-Industrie trifft sie besonders hart", so BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms. Immaterielle Güter wie Software seien in einer digitalen, vernetzten Welt besonders gefährdet. "Das geistige Eigentum ist in der Technologiebranche der wichtigste Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Deshalb bedarf es eines besonderen Schutzes."

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