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Microsoft plant neue Sicherheitsmaßnahmen

Oliver W. Oliver W.

Bill Gates hat auf der RSA Conference weitere Schritte zur Sicherheitsinitiative von Microsoft angekündigt. Dazu gehört auch die Version 7 des Internet Explorers, die im Sommer in den Betatest gehen soll.

Auf der RSA Conference in San Francisco hat Bill Gates, Chairman and Chief Software Architect Microsoft Corporation, weitere Schritte zur Fortsetzung der Sicherheitsinitiative von Microsoft angekündigt. Demnach wird Microsoft in diesem Jahr ein neues AntiSpyware-Tool für Windows 2000 und XP veröffentlichen. Das Tool soll den Internet-Explorer vor Spyware schützen und befindet sich bereits im Beta-Test. Privatkunden mit lizenzierten Windows-Versionen sollen kostenlos die volle Funktionalität, inklusive dem Entdecken und Löschen von Spyware, erhalten. Für Business-Kunden soll eine eigene Lösung bereitgestellt werden, die komplexe Infrastrukturen unterstützt.

Zudem wird, so die Ankündigung der Redmonder, im Sommer eine erste Beta-Version des Internet Explorers 7 veröffentlicht werden. Die neue Browser-Version soll mit verbesserten Sicherheitsfunktionen ausgestattet sein und stärkeren Schutz vor Phishing, schädlicher Software und Spyware bieten.

Außerdem soll mit Microsoft Update ein neuer Aktualisierungsdienst für Windows XP, Windows 2000 und Windows 2003 zur Verfügung gestellt werden, der die Updates für Windows, Office und anderen Microsoft-Anwendungen in einer Applikation zusammenfasst. Wie das bisher einzeln angebotene Windows Update ermöglicht auch Microsoft Update die gezielte Auswahl der Aktualisierungen. Anwender können den Service so konfigurieren, dass er nur die wichtigsten Software-Updates automatisch herunterlädt und installiert. Das Beta-Programm soll im März 2005 beginnen und die finale Version noch in diesem Jahr erscheinen. Windows Update und Office Update sollen auch danach weiterhin angeboten werden.

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