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Musik-Netzwerk Last.fm wird für 280 Millionen Dollar verkauft

Rainer W. Rainer W.

Last.fm, das weltweit größte und am schnellsten wachsende Online-Netzwerk zum Thema Musik, ist für die unglaubliche Summe von 280 Millionen US-Dollar verkauft worden und avancierte damit zum bestbewerteten Web 2.0-Unternehmen Europas.

"Last.fm ist eine der am schnellsten wachsenden Online-Netzwerke, die es derzeit gibt", erklärt Leslie Moonves, President und CEO des US-Medienkonzerns CBS Corporation, die Last.fm gekauft haben. "Sie haben ein großartiges Management-Team, das versteht eine engagierte und leidenschaftliche Community aufzubauen, bei der User weltweit neue Musik kennenlernen, entdecken und sich darüber untereinander austauschen können."

Die Gründer bleiben an Bord

Als Teil der Vereinbarung werden die Gründer von Last.fm, Felix Miller (Deutschland), Martin Stiksel (Österreich) und Richard Jones (UK), weiterhin das Online-Netzwerk unabhängig leiten. Zusammen mit Stefan Glänzer, der als früher Investor die Gründer operativ unterstützt, will das Management-Team von Last.fm mit allen relevanten CBS-Abteilungen zusammenarbeiten, und somit seine Community-Building- und Technologie-Kompetenz auf die CBS-Online- und Mobil-Angebote ausweiten.

Erfolgsgeschichte

Seit der Gründung 2002 bringt Last.fm Hörer, Künstler und Musik in einer Community zusammen. Auf rund 50 verschiedenen Playern können die Nutzer ihre Lieblingsmusik hören und mit der Last.fm-Software "scrobbeln". Mithilfe der eigenen Songsammlung wird somit ein persönliches Musikprofil erstellt, welches eigene Charts, individualisierte Radiostationen, Musik- und Konzertempfehlungen enthält. Zudem sucht Last.fm auf Grundlage dieser Benutzerprofile nach musikalisch gleich gesinnten Usern, so genannten Nachbarn, und bietet seinen Benutzern die Möglichkeit, Freunde hinzuzufügen und Gruppen zu gründen, in denen sich Nutzer mit gleichen musikalischen Interessen zusammenfinden können.

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