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Musterschreiben Widerspruch gegen Aufnahmen von Google Street View

Shawn H Shawn H

Was Google auf den Markt wirft, wurde bisher immer ein großer Erfolg: Chrome, Google Mail, Google Earth ... Eines der jüngsten Produkte des Suchmaschinenprimus ist der Kartendienst Google Maps. Er erlaubt die Berechnung von Routen. Diese werden nicht nur als schnöde 2D-Karten angezeigt, auch das Zuschalten von Satellitenbildern ist möglich. Ergänzt werden die Aufnahmen durch Straßen- und Gebäudefotos von Street View. Derzeit sind in ganz Deutschland Kamerafahrzeuge unterwegs, die ganze Straßenzüge fotografieren.

Widerspruch gegen Aufnahmen

Doch was ist, wenn das eigene Grundstück aufgenommen wird und man dies nicht möchte? Abhilfe schafft ein Widerspruchs-Schreiben an Google. Schon des Öfteren war Googles Street View Dienst im Kreuzfeuer der Kritik von Datenschützern. Der Grund leuchtet ein: Schnell können auch Personen auf die Aufnahmen geraten, die der Veröffentlichung nicht zugestimmt haben. Hier greift beispielsweise das "Recht am eigenen Bild" (§ 22 Satz 1 Kunsturheberrechtsgesetz (KUG/KunstUrhG)).

Widerspruch an Google schicken

Widerspruchsschreiben Google Street ViewDie Stadt Mainz hat zusammen mit dem Datenschutzbeauftragten des Landes Hamburg ein Musterschreiben erstellt, in dem Google Street View das Aufnehmen des eigenen Hauses und persönlicher Eigentumsgegenstände, beispielsweise das Auto, untersagt werden können. Im Brief sollte möglichst detailliert beschrieben werden, welches Haus und weitere Gebäude dem persönlichen Eigentum unterliegen. Man untersagt Google die Aufnahme und die Verwendung der Fotos für Google Street View. Dieses Schreiben muss persönlich an Google geschickt werden. Die Adresse ist auf dem PDF-Dokument zu finden. Schneller geht’s per E-Mail: streetview-deutschland(at-Zeichen-Hier-Einsetzen)google.com.

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