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Neue Version des Dateimanagers SpeedCommander

Oliver W. Oliver W.

Der Windows Explorer reicht vielen Nutzern hinsichtlich Flexibilität und Funktionsumfang nicht aus. Der SpeedCOmmander bietet erweiterte Möglichkeiten in Sachen Dateimanagement und rüstet mit der neuen Version 13 weiter auf. Zwei Jahre nach dem Release der Version 12 steht nun die 13. Neuauflage des vielseitigen Dateimanagers kurz vor der Fertigstellung. Eine erste öffentliche Beta steht ab sofort zum Test zur Verfügung. Sie bietet über einhundert Verbesserungen und Optimierungen. Die wichtigste: Ab sofort kommt der interne Dateibetrachter auch mit PDF-Dokumenten zurecht. Der SpeedCommander erlaubt das Dateimanagement wahlweise im Ein- oder Zwei-Fenster-Modus, mit oder ohne Verzeichnisbaum und gern auch mit eingeblendeter Laufwerksübersicht, Schnellansicht oder Ordnerinformation. Mit zahlreichen Zusatz-Tools, die fest zum SpeedCommander gehören, lassen sich auch komplexe Aufgaben leicht umsetzen. Die Fotodateien von der Digitalkamera kann der SpeedCommander so etwa in einem Rutsch mit einem neuen Namen versehen. Dateien können vor dem Versand per E-Mail rasch in ein ZIP-Archiv komprimiert werden. Weitere Tools löschen sensible Dateien unwiderruflich, synchronisieren Verzeichnisse, finden verlorene Dateien wieder oder kopieren sie auf einen FTP-Server im Internet.

SpeedCommander 13 Beta 1: Wichtige Neuerungen

- PDF-Viewer: **Viele Anwender reservieren die rechte Seite des Programmfensters für die so genannte Schnellansicht. Markieren sie in der Folge links im Dateimanager eine Datei, so zeigt der SpeedCommander umgehend rechts den Inhalt an. So ist es kein Problem, Texte zu lesen, Bilder zu sichten, Videos zu spielen und Musik zu hören. Ab sofort kann der SpeedCommander auch den Inhalt von PDF-Dateien anzeigen. PDF-Dokumente werden immer häufiger zwischen den Anwendern ausgetauscht. Nun lassen sie sich direkt im Dateimanager sichten, ohne dass es wie früher nötig wäre, dazu erst ein externes Programm zu starten. **- Direkter Zugriff auf Desktop, Computer und virtuelle Ordner: Bislang konnte der Anwender im SpeedCommander immer nur auf Laufwerke zugreifen, die sich über einen eigenen Laufwerksbuchstaben in das System einbinden. Die neue Version kommt auch mit Geräten zurecht, die das nicht tun - darunter auch viele Digitalkameras und Mediaplayer. Auch auf den Desktop und den Computer als Ganzes kann der SpeedCommander 13 zugreifen. - Verwendung von doppelten Tastenkürzeln: Viele Anwender nutzen Tastenkürzel, um wichtige Funktionen besonders schnell aufzurufen. Dabei sind die Kombinationsmöglichkeiten allerdings begrenzt. Der SpeedCommander erlaubt es deswegen ab sofort, doppelte Tastenkürzel zu verwenden. - Neue Listenansicht: **Der SpeedCommander in der Version 13 eine neue Listenansicht, wobei die explorerähnliche Darstellung von markierten Dateien besonders augenfällig ist. Anwendungen, die mit angehobenen Benutzerrechten gestartet werden, markiert der SpeedCommander mit einem kleinen Schildsymbol. **- Fortschrittsanzeige in der Taskbar: Ab Windows 7 zeigt der SpeedCommander den Fortschritt der aktuellen Dateioperation in der Taskleiste an. **- Drag and Drop: **Wer möchte, kann in der neuen Version ein Explorer-kompatibles Drag&Drop-Verhalten; aktivieren. Dabei werden markierte Dateien innerhalb gleicher Laufwerke verschoben und über Laufwerksgrenzen hinweg kopiert. Ab Windows Vista zeigt das System beim Drag and Drop auch die Anzahl der betroffenen Dateien an. speedcommander12_shot2speedcommander12_shot3

SpeedCommander 13: 60 Tage lang gratis

Der SpeedCommander 13 steht als öffentliche Beta 1 über untenstehenden Link zur Verfügung. Die 60-Tage-Demo (8,4 MB) weist während der Testphase keine Einschränkungen auf. Die Vollversion kostet 39,95 Euro. Als reguläre Version steht der SpeedCommander 12.51 über den untenstehenden Alternativ-Link zur Verfügung.

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