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Neue Versionen von Norton Save & Restore und Norton Ghost

Jan W. Jan W.

Symantec bringt zwei neue Versionen seiner Backupprogramme auf den Markt. Das für Einsteiger geeignete Norton Save & Restore 2.0 ist bereits erhältlich, während das auf erfahrene Nutzer zugeschnittene Norton Ghost 12 im Mai kommen soll.

Symantec hat eine neue Version von Norton Save & Restore veröffentlicht und Norton Ghost 12 angekündigt. Beide Produkte sind Backup-Lösungen, die allerdings auf unterschiedliche Nutzungsansprüche ausgerichtet sind. Während Norton Save & Restore 2.0 besonders für Endanwender geeignet ist, richtet sich das im Mai erscheinende Norton Ghost an erfahrenere Nutzer. Die Software basiert auf der für Unternehmen entwickelten Lösung Symantec Backup Exec System Recovery und bietet erweiterte Funktionen zur Sicherung und Wiederherstellung von Daten.

Automatisierte Backups für Endanwender

Norton Save & Restore 2.0 richtet sich laut Hersteller an Endanwender, die einfach und schnell wichtige Daten wie Finanzunterlagen, Fotos, Musik- oder Videoarchive sichern wollen. Ein automatischer Installationsassistent und automatisierte Backup-Optionen sollen auch weniger geübten Anwendern die Datensicherung sowie im Fall eines Computercrashs die Wiederherstellung erleichtern. Der Nutzer kann bestimmen, ob er den kompletten Inhalt der Festplatte (ein so genanntes Image) sichern möchte oder aber nur bestimmte Dateien und Ordner. Auch lässt sich Norton Save & Restore 2.0 so einstellen, dass ausschließlich bestimmte Dateiarten - zum Beispiel Word-Dokumente oder Grafiken - gesichert werden. Das Backup kann auf gebräuchliche Speichermedien oder auch auf Netzlaufwerke erfolgen. Die Datensicherung erfolgt dabei inkrementell, das heißt, nur die tatsächlichen Änderungen werden gesichert. Bereits während der Installation wird automatisch eine Empfehlung für den geeigneten Speicherort und ein Backup-Zeitplan erstellt. Im Fall von Datenverlust kann man dann entscheiden, ob die gesamten Daten wiederhergestellt oder aber nur spezielle, verloren gegangene oder beschädigte Dateien gerettet werden sollen. Für den Fall, dass der Computer zusammenbricht und sich das Betriebssystem nicht mehr starten lässt, kann mittels einer Rettungs-CD das gesamte System wiederhergestellt werden. Sollten dazu die entsprechenden Treiber fehlen, kann einfach eine modifizierte CD erstellt werden, die diese enthält.

Datensicherung aus der Ferne

Mit Norton Ghost 12.0 will Symantec vorwiegend erfahrene Anwender ansprechen. Die neue Version ermöglicht unter anderem ferngesteuerte Backups. Die Fernverwaltung ermöglicht den Zugriff auf andere Norton Clients im Netzwerk, um ein standortunabhängiges Backup auszuführen. Backup-Indizes können durch die Einbindung des Google Desktops zielgerichtet gesucht werden. Mithilfe der LightsOut-Restore-Funktion ist es möglich, das System remote über die Wiederherstellungsumgebung auf der Festplatte zurückzuspeichern. Sollte das Betriebssystem nicht starten, erlaubt die Rettungs-CD das Hochfahren des Rechners, das Scannen auf Viren und Festplattenfehler und den Start des Wiederherstellungsprozesses. Die Daten werden im Backup-Prozess verschlüsselt und auf Fehler untersucht. Durch Komprimierung, inkrementelles Vorgehen und automatisches Backup-File-Management kann der Speicherplatz relativ gering gehalten werden. Anwender können mit Norton Ghost die Wiederherstellungspunkte (Recovery Points) auf virtuelle Festplatten konvertieren. Zusätzlich lässt sich die Software für anpassbare, ereignisgesteuerte Backups nutzen, so dass automatisch bei bestimmten Vorfällen eine Datensicherung erfolgt.

Preis und Verfügbarkeit

Beide Lösungen sind mit Windows Vista und Windows XP kompatibel. Norton Save & Restore 2.0 ist zum unverbindlichen Herstellerpreis von 49,99 Euro erhältlich. Norton Ghost 12.0 soll im Mai zum Preis von 69,99 Euro veröffentlicht werden. Das Upgrade soll 49,99 Euro kosten.

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