Tipp

Neuer Ort, neuer Name: Die Games Convention zieht um

Rainer W. Rainer W.

Ein Umzug der Spielemesse Games Convention nach Köln wird immer wahrscheinlicher. Nach Meldungen verschiedener Zeitungen sind die Verträge zwischen dem BIU und der Kölner Messe bereits unter Dach und Fach.

Die Zukunft der Games Convention ist wohl entschieden: Im August 2008 wird die Spielemesse letztmalig in Leipzig stattfinden, ab 2009 soll Köln dann als Veranstalter für Europas größte Entertainment- und Computerspielemesse auftreten. Entsprechende Verträge seien bereits unterschrieben. Das geht aus verschiedenen Medienberichten hervor. Der Branchenverband BIU, der als ideeller Träger der Schau auftritt, will seine Entscheidung am kommenden Montag in Berlin offiziell verkünden.

Mehrere Namenskandidaten

Uneinigkeit herrscht indes bei dem künftigen Namen der Messe. Die Namensrechte an der Games Convention gehören der Leipziger Messe und diese will den Namen auch nicht verkaufen. Wie die Leipziger Volkszeitung (LVZ) in ihrer Online-Ausgabe unter Berufung auf ein Vorstandsmitglied des BIU meldet, werde die Spielemesse künftig den Namen "games.dot.com" tragen. Auch der Zeitpunkt soll sich verschieben. Demnach werde die Leitmesse künftig im September und nicht wie bisher im August stattfinden.

Einen anderen Namen stellt derweil die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in Aussicht: Die Messe werde künftig "Games Con" heißen. Der neue Name sei bewusst gewählt wurden, um die eingeführte Abkürzung GC übernehmen zu können.

Sachsen kämpft um GC

Als Grund für den Umzug von Leipzig an den Rhein führt die Leipziger Volkszeitung eine bessere Verkehrsanbindung und ein größeres Angebot an Fünf-Sterne-Hotels an. Zudem habe es "ein sehr entgegenkommendes Angebot der Kölner" gegeben.

Die Veranstalter der Leipziger Messe zeigen sich kämpferisch. Man stehe der Branche auch 2009 unter dem Namen "Games Convention" zur Verfügung. Weiterhin schreibt die Leipziger Volkszeitung, habe der sächsische Bundestagsabgeordnete Manfred Kolbe Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, sich in die Standortentscheidung einzuschalten.

Neueste Artikel