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Online im Urlaub: Vorsicht mit WLAN und in Internetcafés

Rainer W. Rainer W.

G Data Security warnt Reisende, die auch in den Ferien nicht auf Internetbesuche verzichten können, vor der unbedachten Nutzung von Cybercafés und WLAN-Hotspots am Urlaubsort.

Für einige haben die großen Ferien schon begonnen, die meisten anderen starten in den nächsten Wochen ihren Sommerurlaub. Auch auf Reisen wollen oder können viele Urlauber inzwischen nicht mehr auf ihre gewohnten Internetaktivitäten verzichten. Hotels bieten zu diesem Zweck sehr häufig einen WLAN-Zugang an. Alternativ gibt es in vielen Urlaubsorten Internetcafés. Doch die Nutzung dieser Angebote birgt auch Risiken. Die Sicherheitsabteilung von Softwarehersteller G Data warnt, dass viele Betreiber von Cybercafés auf den Einsatz von effektiven Sicherheitslösungen verzichteten und die Computer daher sehr anfällig gegen Schädlingsbefall seien. Ein weiteres Einfalltor für Datendiebe könnten demnach auch die kostenlos in Hotels angebotenen Internetzugänge darstellen. Die Sicherheitsexperten mahnen auch hier zu erhöhter Vorsicht. All zu leicht könnten persönliche Daten, Kennwörter, Bankzugangsdaten oder Kreditkartennummern ausspioniert werden.

Auf Shopping oder Online-Banking verzichten

"Die Eingabe von persönlichen Daten ist gerade in Internetcafés äußerst gefährlich", erläutert Ralf Benzmüller, Leiter G Data Security Labs. "Von Online-Einkäufen per Kreditkarte oder Online-Banking ist absolut abzuraten. Neben der Gefahr durch Spyware - die Daten automatisch an Kriminelle weiterleiten – ist der Mitschnitt des gesamten Datenverkehrs durch den Betreiber natürlich möglich. Für den Versand von Urlaubsgrüßen per E-Mail empfehlen wir Reisende zudem den Gebrauch von so genannten Wegwerf-Adressen. Falls es doch zum Diebstahl der Accountdaten kommt, finden Kriminelle so keine E-Mails mit vertraulichen Daten."

Vorher Backup, nachher Spuren löschen

Weiterhin raten die Sicherheitsexperten, nach jeder Session alle temporären Dateien des Browsers zu löschen. Wenn man WLAN-Hotspots, Netzwerke in Hotels oder Cafes mit dem eigenen Notebook nutzt, sollte man außerdem eine InternetSecurity-Suite mit leistungsfähiger Firewall einsetzen. Zusätzlich wird eine Verschlüsselung der Festplatte und ein Vollbackup der Daten zu angeraten. Sollte es zum Diebstahl des Notebooks kommen, sind so wenigsten die persönlichen Daten gesichert und vor fremden Zugriffen geschützt.

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