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Orca: Der Wal unter den Browsern

Oliver W. Oliver W.

Den Kuchen der Internetbrowser teilen sich nicht nur mehr Opera, Firefox und der Internet Explorer auf. Neue Browser werden von der Community, wie die Veröffentlichung von Google Chrome vor kurzem zeigte, mit Interesse aufgenommen. Diese Newcomer bieten nicht selten Funktionen, die die "Großen" vermissen lassen. Dass dabei das Rad nicht neu erfunden werden muss und es sinnvoll sein kann, sich eine zuverlässige Basis zu suchen, zeigt der Orca Browser. Er basiert auf dem Firefox mit seiner Gecko-Engine und kann daher schon vom Grundgerüst gesehen mit einer gewissen Schnelligkeit und Sicherheit aufwarten. Den Entwicklern war jedoch die Basis nicht genug und sie werteten Orca mit einer Reihe nützlicher Funktionen weiter auf. So kann die Freeware Formulare automatisch ausfüllen und die beliebten Mausgesten lassen das Surfen nur mit Mausbewegungen zu. Integriert wurde weiterhin ein RSS-Reader, der RSS- und Atom-Nachrichten wie Bookmarks verlinkt. Bei der Entwicklung des Orca Browsers wollten die Autoren inbesondere Augenmerk auf die Sicherheit legen. Über wenige Mausklicks können Surfspuren wie eingegebene URLs oder Auto-Complete-Inhalte und die History gelöscht werden. Das "Online Profile Storage"-Feature sollte jedoch mit Vorsicht genossen werden. Dieser Service ermöglicht es Orca-Nutzern, ihre Einstellungen, RSS-Feeds und Passwörter online zu speichern und an jedem Internet-PC zu nutzen. Wir raten aus Sicherheitsgründen dazu, insbesondere keine Passwörter online zu speichern. Stattdessen empfiehlt sich der Einsatz eines lokalen Passwortverwalters wie KeePass. Praktisch ist aber ohne Frage die Self Recovery: Wird Orca Browser ordnungsgemäß geschlossen, merkt er sich alle geöffneten Seiten und ruft sie beim nächsten Start wieder auf. Wem die Bordfunktionen nicht ausreichen, der kann den Browser über Extensions erweitern, weiterhin ist die Anpassung der Oberfläche durch Skins möglich. 

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