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Safe'n'Sec + Antivirus glänzt bei Sicherheitstest

Shawn H Shawn H

Das Safe'n'Sec Sicherheitstool der HISP-Klasse mit zusätzlichem Virenscanner bietet einem österreichischen Test zufolge eine 97-prozentige Schutzwirkung gegen jegliche Schädlingsformen. Der Virenscanner alleine schnitt deutlich schlechter ab.

Die von den Sicherheitsexperten der Firma Star Force entwickelte proaktive Schutzlösung Safe'n'Sec Personal 2.0 + Antivirus hat bei einem Test des österreichischen Anti-Virensoftware Testlabors AV Comparatives sehr gut abgeschnitten. Die Software wies eine 97-prozentige Schutzwirkung gegen jegliche Angriffsformen auf. Testgrundlage war eine Sammlung von 2700 neuen Schädlingen, darunter Zero-Day Viren, Backdoors, Würmer, Trojaner, Spyware oder Hacker-Attacken. Das integrierte Anti-Viren Modul (für Safe'n'Sec Personal 2.0 + Antivirus von einem Drittanbieter lizenziert) konnte 210 dieser 2700 Samples nicht entdecken. Sprich: Genau an dieser Stelle wurde der Test spannend: "Es war extrem interessant zu sehen, ob Safe'n'Sec gegen die Schädlinge schützt, die das Anti-Viren Modul nicht blockiert hat", berichtet Andreas Clementi, Tester von AV Comparatives. Das Testergebnis: Nur sechs der 210 Schädlinge wurden von Safe'n'Sec nicht gefunden. "Das bedeutet, die Software bietet eine 97-prozentige Schutzwirkung und das ist ein sehr gutes Resultat", kommentiert Clementi das Resultat. Da der Test bereits vor zwei Wochen stattfand, hat StarForce die Liste der Regeln inzwischen erweitert und erkennt mittlerweile auch die fehlenden sechs Schädlinge.

Safe'n'Sec Personal 2.0 + Antivirus bietet mit der Safe'n'Sec Technologie eine verhaltensbasierte Analyse an, die nicht anhand von Signaturen arbeitet, sondern Anwendungen aufgrund ihres Verhaltens analysiert. Dadurch ist Safe'n'Sec unabhängig von der Art des Angreifers und hat einen Zeitvorteil, der normalerweise für die Entwicklung der passenden Signatur benötigt wird. Grundlage der Safe'n'Sec Technologie ist das Abfangen von Systemaufrufen (System Calls) auf Betriebsystemebene: Beim Start des Betriebsystems wird das Safe'n'Sec-Modul "System Interceptor" als Kernel-Modul geladen und in die Reihe der Systemaufrufe eingebaut wird. Ein dreistufiges Analyse- und Entscheidungsverfahren entscheidet, ob der Zugriff auf die Systemressourcen blockiert wird. Eine 30 Tage-Testversion kann unter der unten angegebenen Adresse heruntergeladen werden. Die Vollversion ist für 35 Euro (Jahreslizenz) erhältlich.

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