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Semantische Suche gestartet - Alternative zu Google & Co?

Oliver W. Oliver W.

Die Firma Powerset aus Frisco hat vor kurzem eine Betaversion ihrer semantischen Suche online geschaltet. Semantische Suche verspricht, die Suche der Zukunft zu werden und das Finden von Inhalten auch für nicht besonders internet-affines Klientel wesentlich zu erleichtern. So können neben den üblichen Schlüsselwörtern Phrasen, Sätze oder ausformulierte Fragen in das Suchfenster eingegeben werden. Diese werden dann von einem "intelligenten" Suchalgorithmus ausgewertet, der der heutigen "Steinzeit"-Suche um einiges voraus ist. Im Gegensatz zu Google & Co. indiziert die Suchmaschine nicht alle Webseiten per Scan, sondern durchsucht aktuell ausschließlich Wikipedia. Fürs erste. Denn sobald sich die Engine als stabil erwiesen hat, wird die als "Google-Killer" gehandelte Suchmaschine sukzessive um weitere Suchquellen erweitert werden, ebenso wie die Sprachunterstützung. Denn im Moment spricht die Maschine noch ausschließlich englisch.

Mögliche Antworten, die Powerset liefern kann, erstrecken sich von einem klar formulierten Antwortsatz bis zu einer Liste der gefundenen Seiten, die eine Antwort auf die Frage beherbergen. Die Suche kann aufgrund der Komplexität des Vorgangs nicht so schnell sein wie die üblichen Suchalgorithmen, verspricht allerdigs wesentlich zielgerichtetere Ergebnisse zu liefern. Mitentwickelt wurde die Search Engine unter anderem von der NASA, die auch einige Ex-Mitarbeiter für die Unternehmung Powerset gestiftet hat.

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