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Service Pack 1 für Windows Vista macht Ärger (Upd.)

Rainer W. Rainer W.

Microsoft hat das erste große Update für sein Betriebssystem Windows Vista bereitgestellt. Es wurde bereits mehrfach abgerufen, offenbar nicht immer reibungslos. Beim ersten Service Pack für Windows XP hatte es ähnliche Schwierigkeiten gegeben.

Gut ein Jahr ist es her, dass Microsoft sein neuestes Betriebssystem Windows Vista offiziell vorgestellt hat, jetzt kommt das erste Service Pack. Das SP1 für Vista wird in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Japanisch und Spanisch zum Download angeboten und soll ab Mitte April automatisch über die Windows-Updates verteilt werden. Es umfasst 434 MB.

Verschiedene Neuerungen

Das erste große Update für Vista soll aber schon während der laufenden Woche über die Microsoft-Server abgerufen werden können. Es kann Microsoft zufolge aber nur dann installiert werden, wenn keine "problematischen" Treiber auf dem jeweiligen System ausgemacht werden. An der Problematik arbeite Microsoft bereits, hieß es. Download und Installation werden voraussichtlich bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen, ausschlaggebend ist die Bandbreite des eigenen Anschlusses.

Nach dem Update soll Vista besser mit spezieller Hardware umgehen können. Auch das Kopieren von Dateien zwischen verschiedenen Vista-Systemen soll dann deutlich schneller als bisher möglich sein. Auch im Sicherheitsbereich hat Microsoft Verbesserungen vorgenommen.

Update soll zu Problemen führen

Inzwischen wurde bekannt, dass das erste SP für Vista - ganz ähnlich wie damals das erste SP für Windows XP - etlichen Nutzern Probleme bereitet haben soll. So klagen laut einem Bericht von PC Professionell einige Anwender über Downloadabbrüche oder nachfolgende Bluescreens, auch beschädigte Hardwaretreiber sollen bereits Folge das Updates gewesen sein. Manche Rechner würden das Update erst gar nicht annehmen, hießt es.

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