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Sophos unterstützt Initiative für einheitliche Viren-Benennung

Shawn H Shawn H

Wie hieß der neue Wurm gleich noch mal? In der Vergangenheit haben die unterschiedlichen Namen, die den Schädlingen gegeben wurden, oft für Verwirrung gesorgt. Eine neue Initiative will damit aufräumen.

Der Computersicherheits-Spezialist Sophos tritt dem Editorial Board der Common-Malware-Enumeration-Initiative (CME) bei, die sich für eine einheitliche Benennung elektronischer Schadprogramme einsetzt. In der Vergangenheit führten unterschiedliche Bezeichnungen neu entdeckter Viren, Würmer und Trojaner oft zu Missverständnissen auf Seiten der Computeranwender und Systemadministratoren.

Der Verband will dieser Namensvielfalt nun ein Ende setzen und einheitliche Bezeichnungen für weit verbreitete Schädlinge definieren. Diese können von den Antiviren-Herstellern übernommen und in ihren Produkten sowie auf ihren Webseiten verwendet werden.

Dazu Mark Harris, Director der SophosLabs: "Eine einheitliche Regelung für Viren-Namen zu schaffen, war für die Sicherheitshersteller bislang schwierig: Unser Hauptziel liegt darin, unseren Kunden schnellstmöglich zuverlässigen Schutz gegen neue Bedrohungen zu bieten, dazu müssen neue Schädlinge umgehend einen Namen erhalten. An der Initiative können nun mehrere Antiviren-Hersteller teilnehmen und ihren Kunden mit einer einheitlichen Bezeichnung den Schutz vor Viren-Attacken erleichtern."

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