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Spam-Versand: USA und China vor Polen

Jan W. Jan W.

Über ein Drittel aller Spam-Mails stammt aus Europa, doch die Top-Versender sind die USA, China und Polen. Deutlich zurückgegangen ist der Spam-Versand in Österreich. Auffällig ist die Zunahme von Aktien-Spam und Spam per SMS-Kurznachricht.

Der Computersicherheits-Spezialist Sophos hat die zwölf Länder ermittelt, aus denen zwischen Januar und März 2007 die meisten Spam-Mails versendet wurden. Rund ein Fünftel aller unerwünschten Massen-E-Mails stammten aus den USA, die damit die Rangliste im ersten Quartal des Jahres erneut anführen. Auf den folgenden Plätzen befinden sich China sowie der Neueinsteiger Polen, der mit einem Anteil von 7,4 Prozent die Hitliste stürmte und auf Platz drei landete.

Deutschland auf Platz 7

Erstmals unter den zwölf aktivsten Ländern beim Spam-Versand landeten im ersten Quartal 2007 auch Russland, Indien und Italien. Die Zahl der aus Deutschland versendeten Spam-Mails nahm ihm Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwei Prozentpunkte zu - mit einem Anteil von 3,7 Prozent landete Deutschland damit auf Platz sieben.

Österreich kann Spam merklich zurückdrängen

Weniger aktiv beim Versand unerwünschter Massen-E-Mails zeigten sich die Schweiz - mit einem Anteil von 0,32 Prozent auf Platz 37 - und Österreich, das mit einem Anteil von 0,26 Prozent auf Platz 43 landete. Vor allem Österreich - Ende 2005 noch unter den Top 12 - konnte die Spam-Verbreitung deutlich reduzieren. Insgesamt nahm die weltweite Verbreitung an unerwünschten Massen-E-Mails im Vergleich zum ersten Quartal 2006 um 4,2 Prozent zu.

Mehr als ein Drittel aller weltweit verbreiteten Spam-Mails stammen mittlerweile aus Europa. Besonders stark verbreitet sind inzwischen Aktienkurstreibereien per E-Mail, so genannte Pump-and-Dump-Kampagnen. Daneben beobachten die Experten der SophosLabs eine wachsende Verbreitung von Spam-Mails per SMS.

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