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Spiele-Frust statt Spiele-Lust

Shawn H Shawn H

Knapp 70 Prozent aller neuen PC-Spiele sind fehlerhaft und müssen vom Hersteller durch Patches nachgebessert werden: Zu diesem Ergebnis kommt "Computer Bild Spiele" in einem aktuellen Test.

Es ist eine bittere Pille, die Computerspieler schlucken müssen. Nicht nur, dass viele PC-Spiele relativ teuer sind, über die Hälfte der Neuerscheinungen sind auch noch fehlerhaft. Laut einem Testbericht der Spielezeitschrift "Computer Bild Spiele" sind rund 70 Prozent der im Handel erscheinenden PC-Spiele mit Fehlern behaftet und müssten durch Patches aus dem Internet nachgebessert werden.

Auf dem Prüfstand von "Computer Bild Spiele" standen 20 Hersteller mit je zwei Spielen, die seit März 2005 im Handel waren. 27 der 40 getesteten Spiele erwiesen sich als fehlerhaft und wurden teilweise erst Wochen oder Monate später mit speziellen Programmen, den Patches, nachgebessert. Dass sich Kunden die Patches aus dem Internet herunterladen müssen, stellt laut "Computer Bild Spiele" ein weiteres Problem dar. Denn ohne DSL-Zugang sei es praktisch unmöglich, an die bis zu 843 Megabyte großen Programme heranzukommen. Bemängelt wurde außerdem, dass manche Hersteller die Patches nur unzureichend oder gar nicht ankündigen, und dass deren Wirkung nicht oder unzureichend erklärt würde.

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