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Stromsparender Computer spart 70 Euro im Jahr

Rainer W. Rainer W.

Über 70 Prozent der deutschen Haushalte nutzen einen Computer. Welche Stromkosten das Arbeiten, Surfen und Spielen am PC verursachen, wissen die wenigsten Verbraucher. Dabei gibt es große Unterschiede: Etwa 70 Euro pro Jahr können die Stromkosten bei verschiedenen Computern auseinanderliegen. Daher sollte man schon beim Computerkauf darauf achte, dass das Gerät nicht zu viel Strom verbraucht. Wer nicht zu viel bezahlen will, setzt am besten auf ein Notebook, rät die Initiative Energieeffizienz. Um eine möglichst lange Akkulaufzeit zu ermöglichen, werden die tragbaren Geräte von den Herstellern auf eine besonders effiziente Energienutzung ausgerichtet. Bei einer Leistungsaufnahme von etwa 30 Watt im Normalbetrieb zahlt man für den mobilen PC bei etwa vier Betriebsstunden pro Tag nur rund 8 Euro Stromkosten im Jahr. Ein High-End-PC mit sehr leistungsfähigen Komponenten verbraucht hingegen etwa 295 Watt und wirkt sich mit rund 80 Euro auf die Stromrechnung aus. Denn je nachdem, welche Komponenten eingebaut sind - z.B. aufwändige Grafikkarten oder ein Prozessor mit hoher Taktfrequenz - können die Geräte ein Vielfaches an Leistungsaufnahme erreichen. Mehr Leistung bedeutet mehr Verbrauch - und damit höhere Stromkosten. Unabhängig davon, ob die Entscheidung letztlich für einen PC oder ein Notebook fällt, um die Stromkosten auf Dauer im Griff zu behalten, rät die Initiative EnergieEffizienz dazu ein energieeffizientes Gerät zu kaufen. Effiziente PCs mit Flachbildschirm haben im Betrieb eine Leistungsaufnahme von maximal 100 Watt, Notebooks 30 Watt und weniger.

Die Bürogeräte-Datenbank der Initiative Stromeffizienz unter www.stromeffizienz.de zeigt besonders energieeffizienteste Notebooks, PCs und Monitore:

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