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Tobit ClipInc.: Recording-Tool in neuer Version

Shawn H Shawn H

Die kostenlose Software zum digitalen Aufzeichnen von Radiosendungen und dem automatischen Speichern der mitgeschnittenen Songs im MP3-Format funktioniert in der neuen Version 2.0 auch ohne Radio-Hardware, da jetzt auch IP-Radio unterstützt wird.

Zweieinhalb Jahre nach der Erstveröffentlichung von ClipInc.bringt Softwarehersteller Tobit die erste umfangreiche Aktualisierung seines Recording-Tools. Zur IFA 2003 hatte die Ahauser Softwareschmiede ihr Produkt unter dem Slogan "geschickter als kaufen" erstmalig präsentiert. Das Grundprinzip bei ClipInc. ist einfach: Ein kleiner Systemdienst, der auf einem Windows-PC im Hintergrund läuft, zeichnet permanent ein Radio-Signal auf und bezieht die exakten Schnitt-Informationen zur Kennzeichnung eines Songs mit Titel, Interpret etc. von einem zentralen Server über das Internet. Daraus entstehen dann vollautomatisch MP3-Files ohne Sprecher-Kommentare und mit weichem Ein- und Ausfaden.

Zugriff auf mehrere Audioquellen

ClipInc. basiert auf einer Client/Server-Architektur. Während der ClipInc. Server permanent als Systemdienst auf handelsüblichen PCs unter Windows 2000 und Windows XP die Arbeit macht, dient der ClipInc. Player als Frontend und vollständiges Audio-Center. Neu ist, dass dieser Serverdienst nun gleich mehrfach geladen werden kann und damit gleich auf mehrere Audioquellen zugreift. Neu ist auch, dass bis zu 250 Rechner in einem lokalen Netzwerk auf den gleichen ClipInc. Server im Haus zugreifen können. Mitschnitte können zudem einfach und bequem auf Knopfdruck per E-Mail verschickt werden, basierend auf dem Recht der Privatkopie, das nach wie vor existiert.

Die neue Version, die namentlich nur den Zusatz "2.0" trägt, steht ab sofort unter der unten angegebenen Adresse zum Download bereit. Tobit Software sieht ClipInc. nach eigenen Angaben auch weiterhin als Technologie-Demonstration und bietet sowohl die Software als auch die StreamTag-Services daher nach wie vor kostenfrei an.

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