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TrueCrypt endlich in Version 5 erschienen

Oliver W. Oliver W.

Endlich nach langem Warten ist der Festplattenverschlüsseler TrueCrypt in Version 5 erschienen. Wie in den Vorversionen kann TrueCrypt 5 entweder Partitionen verschlüsseln oder verschlüsselte Container-Dateien erstellen, die nur mit dem entsprechenden Passwort geöffnet werden können. Neu hinzugekommen sind eine grafische Oberfläche für die Version für Linux sowie eine Version für MacOS. Desweiteren gibt es nun die Möglichkeit, die gesamte Festplatte mit kompletter Systempartition oder die Systempartition einzeln zu verschlüsseln. Durch Verwendung eines neuen Teilverfahrens werden Dateioperationen auf den "Volumes" genannten Partitionen/Containern schneller und noch sicherer durchgeführt. Die Macher von TrueCrypt versprechen eine bis zu 100%ige Leistungssteigerung. Die wichtigste Neuerung aber ist und bleibt die Pre-Boot-Athentication, die Verschlüsselung des Systems.  Beim Vorgehen des Verschlüsselns hilft ein Assistent Anfängern. Fortgeschrittene Nutzer werden sich schnell zurechtfinden. Nach der Vollverschlüsselung kann ohne das vorher eingestellte Passwort nicht mehr auf das System zugegriffen werden. Und für den Fall, dass das Passwort verlorengeht, oder wichtige Daten, die zur Entschlüsselung notwendig sind, beschädigt oder gelöscht werden, muss man eine Rettungs-CD erstellen. Diese zu erstellen wird vom Assistenten erklärt und muss gebrannt werden, da sonst der Test der Passwortabfrage nicht funktioniert. Für Freunde sicherer Systeme ist TrueCrypt also DIE Empfehlung.

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