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Umsatzplus bei PC- und Konsolenspielen

Jan W. Jan W.

Der Markt für PC- und Konsolenspielen konnte auch 2006 wieder ein Umsatzplus verbuchen, das ergab eine aktuelle Studie von Media Control GfK. Vor allem die Konsolenspiele legten kräftig zu.

Konsolenspiele waren 2006 so gefragt wie noch nie. So hat der deutsche Markt für Konsolenspiele im Jahr 2006 zweistellige Zuwachsraten verbucht, meldet das Marktforschungsunternehmen Media Control GfK. Der PC-Spiele-Markt verzeichnete 2006 demgegenüber nur ein schwaches Plus. Um gerademal 0,57 Prozent sei der Umsatz bei den PC-Spielen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Populärster Vollpreistitel unter den PC-Spielen war "Anno 1701". Das Strategiespiel holte sich überlegen Position 1 in den media control Jahres-Charts vor "World Of Warcraft" und "The Elder Scrolls IV: Oblivion".

"FIFA 07" bestimmt Jahrescharts

Auf dem Konsolenmarkt gab es laut Media Control GfK über das Gesamtjahr eine Umsatzsteigerung von rund elf Prozent, bezogen auf den wöchentlichen Panelmarkt. Über 12,5 Millionen Titel gingen demnach über die Ladentische.

Im Trend lagen vor allem Denkspiele, wie "Dr. Kawashima's Brain Training" für den Nintendo DS. Am beliebtesten auf der PlayStation 2 war im Jahr der Fußball-WM "FIFA 07" gefolgt von "Need For Speed Carbon". Der Racer trug auch den Sieg in den Jahrescharts der PlayStation Portable sowie der XBox 360 davon. Auf der XBox und dem Gamecube kam er unter den besten Drei ins Ziel. Mehr Top-Platzierungen gab es für kein anderes Game auf den diversen Plattformen. Von den diversen Titeln ohne Freigabe für Jugendliche platzierte sich keiner in den Top 20 der PlayStation 2-Hitliste.

PlayStation 2 beliebteste Spielekonsole

Unangefochtener Spitzenreiter unter den Konsolen bleibt weiter die PlayStation 2. Sie hält mit circa 47 Prozent souverän ihre Vormachtstellung. Im Vergleich zum Vorjahr büßte sie allerdings etwa sechs Prozent Marktanteil ein. Nintendo konnte vor allem bei seiner DS-Konsole zulegen. Ihr Anteil steigerte sich im Vergleich aller Spielekonsolen von 4,85 Prozent im Vorjahr auf aktuell rund 16 Prozent.

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