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Vermeintliche IKEA-Rechnung enthält Trojaner

Jan W. Jan W.

Der Trend, Trojaner in angeblichen Rechnungen oder Bekanntmachungen bekannter Institutionen zu verstecken, hält an. Nach BKA, GEZ und 1&1 muss nun das schwedische Möbelhaus als Tarnung herhalten.

Nachdem die Virenschreiber ihre Schädlinge in den vergangenen Wochen schon in vorgeblichen Rechnungen der Gebühreneinzugszentrale GEZ oder des Internetproviders 1&1 versteckt hatten, ist jetzt ein neuer Trojaner unterwegs, der sich als IKEA-Mail tarnt. Die E-Mails haben eine IKEA-Abesenderadresse und sehen bis auf ein paar Grammatikfehler relativ echt aus. Wie die Sicherheitsexperten von Avira melden, wird der "TR/Dldr.iBill.T" genannte Trojaner seit gestern Abend verstärkt über Spamlisten verschickt.

Die Mails mit dem Logo des schwedischen Möbelhauses weisen verschiedene Rechnungsbeträge aus und fordern den Empfänger auf, das Dokument im Anhang zu begutachten. Dabei handelt es sich um eine zip-Datei, die angeblich eine PDF-Rechnung enthalten soll. Sobald der E-Mailempfänger die vermeintliche Rechnung jedoch anklickt, tritt der Trojaner in Aktion und lädt eigenständig weitere schädliche Dateien auf den Rechner.

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