Tipp

Virengefahr: Gefälschte BKA-Mails im Umlauf

Jan W. Jan W.

Seit gestern werden Mails verschickt, die sich als Nachrichten des Bundeskrimininalamts (BKA) ausgeben. Die angehängte Datei sollte auf keinen Fall geöffnet werden.

Das BKA warnt derzeit vor E-Mails, die im Namen der Behörde verschickt werden und höchstwahrscheinlich einen Wurm beinhalten. Die Nachrichten tragen den Betreff "Ermittlungsverfahren Nr. XX" (wobei XX für eine sechsstellige Zahl steht) und den Absender "Abteilung89502@bka.de". In ihnen wird der Empfänger beschuldigt, illegal Filme, Software und MP3s heruntergeladen zu haben und aufgefordert eine Stellungsnahme zur angeblich beigefügten Strafanzeige abzugeben.

Mit dem Öffnen der angehängten EXE-Datei wird nach Vermutung des BKAs unter Umständen ein trojanisches Pferd installiert, das sich selbst weiter verschickt oder Daten ausspäht. Die Schadsoftware sei bislang noch nicht näher klassifiziert und werde von vielen Virenscannern noch nicht erkannt. Das BKA weist darauf hin, dass im Namen der Behörde keine derartigen Mails verschickt werden und empfiehlt, die Nachrichten sofort zu löschen. Auf keinen Fall sollte der Anhang geöffnet werden.

Neueste Artikel