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Virtual Me: Second Life im Big-Brother-Format

Jan W. Jan W.

Publisher Electronic Arts und der niederländische Medienkonzern Endemol wollen mit "Virtual Me" eine virtuelle Videospiele-Welt erschaffen, die "Second Life" künftig Konkurrenz machen soll.

Endemol, die Macher der Reality-TV-Show "Big Brother", und Videospiele-Anbieter Electronic Arts wollen mit einem neuen Onlineangebot der virtuellen Computerwelt von "Second Life" Konkurrenz machen. Das Gemeinschaftsprojekt trägt den Namen "Virtual Me" und solle die Grenzen zwischen traditioneller TV- und Videospiele-Unterhaltung verschwimmen lassen.

"Virtual Me" basiert gleich seinem Vorbild "Second Life" auf der Erschaffung eines lebensechten und individuellen Cyber-Charakters, eines sogenannten Avatars, der an virtuellen Versionen von TV-Castingshows wie "Fame Academy" oder Spielshows wie "Der Millionendeal" und "Einer gegen 100" teilnehmen kann. Natürlich werden auch die sozialen Komponenten nicht zu kurz kommen, verspricht Electronic Arts. So habe der Spieler die Möglichkeit, Beziehungen mit anderen virtuellen Avataren im Web aufzubauen.

Sein Debüt werde "Virtual Me" in der kommenden "Big Brother"-Staffel in England feiern. Das entsprechende Online-Portal von "Virtual Me" starte in den nächsten Monaten.

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